Guybrushs Glyziniengedärm
02.04.2026 69 min
Zusammenfassung & Show Notes
Sie sind wieder da und plaudern in etwas über einer Stunde über Piraten-Teenager, Glyzinien-Palais, Tulsa-Noir, Medienkritik-Dauerläufer und Menscheninneres-Tourismus. Und noch so viel mehr. Gleich zu Beginn im “Hardwork” besprechen Arno und Eugen das Lieblingskind vieler Spieleforscher*innen und Retrogamer*innen einer gewissen Alterskohorte: The Secret of Monkey Island! Für einen Sammelband zu “50 zentralen Spielen”, herausgegeben von den Doktoren Feige und Inderst, hat Eugen nämlich das Spiel zerlegt. Gemeinsam mit Arno wird er also über die Produktionsgeschichte, die Gefahr des Anekdotischen und die Erfindung des Teenagers sprechen. Im Softwork erzählen Arno und Eugen einander von den Spielen und Filmen und Serien, die sie jüngst gespielt und gesehen haben. (Für die Bücher war leider wieder zu wenig Zeit. Aber vielleicht machen wir ja dazu mal eine Extrafolge.) Es ist eine Freude, den beiden dann zuzuhören, wie sie daran scheitern, einen guten Übergang zur Antragserotik zu finden. Diese schließlich behandelt diesmal ein besonders juicy Thema: die Reise in das Innere des Menschen. Verbunden damit kommt der Aufruf an unsere geneigten Hörer*innen uns doch bitte per Mail, Social Media, Fax und Post noch Ideen für weitere Spiele zuzusenden, in welchen das Körperinnere bereist wird.
Besprochener Text:
Eugen Pfister, “The Secret of Monkey Island (1990)”, in: Daniel Martin Feige und Rudolf Inderst (Hg.), Computerspiele. 50 Zentrale Titel. Bielefeld 2025, 341-349.
Besprochene Spiele:
Dark Pictures: The Devil in Me
NBA Y2K 2026
The Quarry
Besprochene Filme/Serien:
Younger (US 2015–2021)
Bridgerton (Staffel 4) (US 2026)
The Lowdown (US 2025)
Running Man (US/UK 2025. D: Edgar Wright)
Transkript
Intro: Kritisch. Bitte schön. Bitte schön.</v>
Sandra.</v>
Oh!</v>
Eugen: Hallo, Arno.</v>
Arno: Salü! Eugen. Oh.</v>
Eugen: Leicht verändert. Sehr gut. Gefällt mir. Gut.</v>
Wir treffen uns wieder zur 14. Folge.</v>
Die unsere.</v>
Arno: Ich glaube, sogar, die 15..</v>
Eugen: Ist die 15.. Wir hatten ja zwei Folgen,
die im Äther verschwunden sind.</v>
Deswegen bin ich mir jetzt auch nicht mehr ganz
sicher.</v>
Arno: Aber das kann natürlich sein.</v>
Eugen: Schauen wir mal, wir werden es dann merken,
wenn es wenn es hochgeladen wurde.</v>
Arno: Weil ich hatte glaube ich heute Morgen noch bei
dem diesem Hoster bei Letscast.</v>
Vielleicht kriegen wir ja Prozente,
Wenn ich das so erwähne,
hatte ich mal nachgeguckt und ich glaube,</v>
das ist jetzt die 15. Folge.</v>
Eugen: Ah ja, ich weiß auch warum,
weil die extra Folge mit Aurelia gab zu Bravo
Screenfun.</v>
Arno: Ja.</v>
Eugen: Spitze ich einfach beinhart die die als extra
Folge nicht zu den Hauptfolgen gezählt kommt
übrigens.</v>
Arno: Also ich finde ja, das.</v>
Eugen: Gehört.</v>
Arno: Schon zur Lore.</v>
Eugen: Ja, du hast recht. Wir können ja. Weißt du was?</v>
Wir können dann im Nachhinein einfach immer neue
Rechnungen machen und alle Hardcore folgen.</v>
Arno: Können.</v>
Eugen: Usw. Genau das gibt es ja alles. Wir können.</v>
Ähm. Gut, also fangen wir einfach mal damit an,
Worüber reden wir heute?</v>
Im Hard Work habe ich diesmal einen Text von mir
durchgesetzt, den der Arno.</v>
Okay, wir machen es einfach abwechselnd.</v>
Arno: Insofern, ich habe ihn sehr gerne gelesen.</v>
Eugen: Ja, mir hat er auch Spaß gemacht. Ich kann dann
zur zur Hintergrundgeschichte lustige,</v>
lustige Anekdoten erzählen. Wie genau hat der
Eugen gelesen, was die Vorgaben sind für den Text?</v>
Also was wir besprechen werden,
ist mein Eintrag zum Spiel The Secret of Monkey
Island für den Sammelband Computerspiele 50</v>
zentrale Titel, herausgegeben von unseren Kollegen
und Freunden Daniel Martin Feige und Rudolf
Inderst.</v>
Das wird in ein Hard Work sein. In einen Softworks
reden wir wie immer über Spiele,</v>
die wir gespielt haben. Filme,
die wir gesehen haben, Bücher,
die wir gelesen haben und eigentlich nur darüber,</v>
woran wir uns erinnern, was ja schon eine gute
Vorauswahl ist. Und in der Antragserotik wird
heute vor allem der Arno erzählen</v>
von einer letzten Einreichung zu einem zu einer
Konferenz, wenn ich das richtig gelesen habe.</v>
Arno: Genau. Gut, dann verrate noch nicht mehr.</v>
Eugen: Naja, man muss schon dabeibleiben. Der Plan ist,
dass wir uns ein bisschen kürzer halten.</v>
So wie jedes Mal. Mal schauen,
wie gut es heute funktioniert.</v>
Arno: Darf ich mal kurz erwähnen? Ich bin gerade etwas
erschrocken, weil ich jetzt erst den Namen unter
deinem,</v>
äh, unter deinem Bildchen sehe. Da steht nämlich
statt Eugen Pfister steht da Pimpernella.</v>
Eugen: Das fällt dir jetzt erst auf. Ich habe jedes Mal
einen anderen Namen. Bei Riverside gebe ich immer.</v>
Also ich glaube, das Letzte. Die letzten Male war
ich A, dann B, dann jetzt bin ich Pimpernella.</v>
Arno: Da muss ich an den Spruch denken. Abraham sprach
Bebrahm.</v>
Connie Molzebraham.</v>
Eugen: Sehr bayerisch.</v>
Arno: Sehr gut. Entschuldigung. Wir sind in den
Achtzigern und Neunzigern sozialisiert worden.</v>
Das war der Humor damals.</v>
Eugen: Ich erinnere mich daran.</v>
Arno: Aber das ist eigentlich schon eine spitzen
Spitzenüberleitung, nämlich zu Hard Work und zu
The Secret of Monkey Island.</v>
Bzw. Deinen Text, weil es da ja auch viel um Humor
und die 80er eher um die 90er geht.</v>
Eugen: Es ist so an der Schwelle von den 80er 90er
Jahren.</v>
Ich finde es nicht falsch. Wir können dann auch
drüber reden. Warum 80er Jahre durchaus ein sehr
wichtiger Einfluss auf das auf das Spiel war.</v>
Arno: Also du hast einen Text geschrieben zum Spiel des
Secret of Monkey Island.</v>
Im Rahmen einer akademischen Kanonsammlung kann
man sagen.</v>
Ich glaube.</v>
Eugen: Sie sind sehr bemüht, die zwei Herausgeber das
Wort Kanon nicht zu verwenden,</v>
weil das ein verbrannter Ausdruck ist.</v>
Ich habe das Buch nicht herausgegeben,
ich kann es beinhart an einen Kanon nennen. Ich
mag auch Kanon es.</v>
Also ich finde die Idee natürlich kann man jetzt
diskutieren, welchen Anspruch das darauf stellt,</v>
irgendwie verbindlich zu sein. Aber ich mag
einfach.</v>
Ich mag Listen, ich mag Listen sehr. Ich finde das
auch manchmal inspirierend,</v>
sich damit auseinanderzusetzen. Und dann halt auch
diese brutalen Fragen. Gerade bei 50 Spielen noch
so eine willkürliche Zahl Was kommt rein,</v>
was kommt nicht rein? Es wurde auch heiß
diskutiert. Also viele, viele wichtige Spiele
haben wurden nicht erwähnt,</v>
haben keinen Einzug gefunden,
Andere wieder doch ähm.</v>
Ich glaube Secret of Monkey Island hat sich nicht
so schwer getan. Gerade bei Game Studies
Kolleginnen ist das so ein Klassiker für alle</v>
einer gewissen Alterskohorte. Die haben das
einfach alle gespielt, vor allem im
deutschsprachigen Raum. Und ich habe mich sehr</v>
gefreut, dass ich dazu angefragt wurde. Ich
glaube, ähm, also ausgezeichnet.</v>
Ich habe ein bisschen immer wieder zu Monkey
Island auch gearbeitet, weil ich zu Piraten in
digitalen Spielen ein paar Texte geschrieben habe.</v>
Ich glaube, das hat mir dann den Kickstarter
gegeben, da.</v>
Arno: Immer noch ein bisschen beleidigt,
dass ich nicht angefragt wurde.</v>
Eugen: Ja, ich wollte dir auch die Möglichkeit geben und
das heute einmal zu ventilieren.</v>
Ich bin auch. Ich bin auch.</v>
Arno: Ich halte.</v>
Eugen: Es.</v>
Arno: Jedes Mal, wenn ich den Rudolf inderst,
einen der Herausgeber Sie,
halte ich ihm das auch vor die Nase zurecht.</v>
Eugen: Das ist auch. Das ist auch gut so,
kann man wirklich.</v>
Da kann man sich wirklich fragen. Aber da müssen
wir dann doch irgendwann den Podcast öffnen und
ihn einladen,</v>
damit er dir Rede und Antwort steht.</v>
Arno: Und sagen wir mal so, also dieses unter die Nase
reiben geht natürlich auch nur,</v>
wenn man wirklich sehr gut befreundet ist und
weiß, es findet alles in einem freundschaftlichen
Rahmen statt,</v>
nicht wahr, Rudolf? Ja genau,
Canon ist.</v>
Ich persönlich bin als Kulturhistoriker und
kulturwissenschaftlich orientierter
Ideenhistoriker,</v>
finde ich. Canon ist natürlich super.</v>
Also stell dir vor, wir als 70-jährige blicken auf
diese Zeit zurück und können dann diese ganzen
Listen von den besten</v>
Spielen aller Zeiten anschauen und auch
vergleichen, wie die sich im Laufe der Zeit
verändern.</v>
Das ist doch wunderbar.</v>
Eugen: Ja, finde ich nämlich auch. Also es ist einfach
immer eine sehr gute Quelle.</v>
Und diese Auswahl ist ja eine intellektuelle
Tätigkeit, die erstens mir auch Spaß machen würde.</v>
Gut, ich war nicht Herausgeber. Also ich habe da
nicht ausgesucht, aber ich finde,
das hat auch etwas Sinnliches an sich,</v>
da mal eine Auswahl zu treffen und man möchte das.</v>
Es ist ja eigentlich auch eine. Diese Auswahl ist
ja so ähnlich wie eine Sprache,</v>
das heißt, indem man einen Kanon macht,
der ja so ähnlich ist wie das Mixtape der 80er
Jahre,</v>
das wir unseren Liebsten gemacht haben.</v>
Dann sagt man ja etwas aus. Ich finde auch sehr
interessant.</v>
Also ich kann zu viel über die Herausgeberschaft
nicht sagen.</v>
Da müsste man an Daniel,
Martin und Rudolf fragen.</v>
Aber es steht ja auch drauf 50 zentrale Titel und
nicht die besten Spiele oder die wichtigsten,</v>
sondern zentral. Und ich finde,
das ist schon ein sehr eleganter Kniff gewesen,</v>
dass man da auch auch nicht sagt die 50
zentralsten Titel, sondern es ist halt eine
Auswahl und sie kann auch teilweise sehr</v>
pragmatisch sein. Also es kann ja durchaus. Ich
weiß auch, dass einige Autorinnen abgesprungen
sind.</v>
Dadurch sind dann ein paar Titel einfach wieder
rausgefallen und andere kamen rein.</v>
Arno: Ja, bei War das bei dir jetzt so,
dass du speziell zu diesem Spiel angefragt wurdest
oder wurdest du angefragt und dann hast du dich</v>
für das Spiel?</v>
Eugen: Nein, ich wurde direkt zu dem Spiel angefragt.
Also es war schon ich. Es war schon so,</v>
dass die Spiele vorgegeben waren und dann
entsprechend angefragt wurde.</v>
Arno: Das hängt sicher auch mit deiner Doktorarbeit
zusammen, oder?</v>
Eugen: Ja. Ich meine, ich habe ja mit der Doktorarbeit
eben nicht, sondern meine Magisterarbeit.</v>
Arno: Magisterarbeit sorry, Ja.</v>
Eugen: Kulturelle Kulturtransfer in der Karibik und die
Piraterie in der frühen Neuzeit.</v>
Ja, ich erzähle noch immer ein bisschen an den
Sachen, die ich damals gelernt habe.</v>
Mit Mitfreude ist ganz ganz verlässt es mich
nicht.</v>
Ich habe zwar jetzt einmal gemerkt,
dass ich nicht mehr. Ich bin einfach nicht mehr am
neuesten Stand. Was, was die Forschung zu</v>
Piraterie angeht, aber ist bei vielen.</v>
Arno: Sachen, die wir forschen so,
dass wir ja auch bei vielen Sachen schon vor fünf
Jahren oder so zu politischen Transfers und so</v>
geschrieben haben, dass da die Beispiele
mittlerweile dann doch ein bisschen outdated sind.</v>
Eugen: Ja, es ist Piraterie, ist es erstaunlicherweise
nicht ganz so, weil es gar nicht so.</v>
Also ich bin immer erstaunt darüber,
dass das ein Thema ist, das irgendwie so zentral
in der Populärkultur ist,</v>
dass es da gar nicht so viel Forschung gibt.</v>
Dann ist dieser gesplittet nach Ländern.</v>
Aber ich möchte mich da jetzt gar nicht zu sehr zu
sehr rein tauchen. Es ist,
ähm, es ist ein schönes und spannendes Thema,</v>
aber es gäbe durchaus noch Spielraum für sehr viel
mehr Forschung hier.</v>
Arno: Ja, also der Monkey Secret of Monkey Island,
Erzähl mal genau.</v>
Eugen: Also angefangen fangen wir mit dem Anekdötchen an
Eugen sollte es lernen, sinnerfassende Mails zu
lesen und auch die Vorgaben für Texte,</v>
weil mein Hirn funktioniert so Ich lese etwas,
speicher etwas ab, das bleibt auch ganz tief
drinnen.</v>
Und dann bin ich der Überzeugung,
dass diese Information richtig ist.</v>
Tatsächlich ist das einer der schönsten Fälle,
wo ich eine viel zu hohe Zeichenanzahl angestrebt
habe.</v>
Ich habe es jetzt nicht mehr im Kopf,
aber ich glaube, am Ende war eher sowas in
Richtung 10.000 erwartet, weil es müssen sich ja</v>
50 Spiele ausgehen und ich glaube ich habe 60.000
am Ende.</v>
Also ich überlege auch noch. Ich überlege noch
immer, ob ich einfach diesen Text dann durchgehe
und ein kleines Büchlein mache.</v>
Ich habe beim Reclam Verlag mal angefragt damals.</v>
Die haben sich nie gerührt. Also kennst du die?
Ich mag die eigentlich sehr,
diese Reihe. 100 Seiten. Und dann hast du Dracula</v>
oder Game of Thrones oder Die Simpsons oder.</v>
Arno: Die kannte ich noch nicht.</v>
Eugen: Aus diesen habe ich wirklich gerne. Ich glaube,
Asterix gibt es da auch.</v>
Die lese ich gern, weil sie auch immer in sich
abgeschlossen sind. Also auch schön,
dass es einfach so kurz sein muss und dachte mir</v>
vielleicht eins zwei Secret of Monkey Island. Aber
ich habe doch.</v>
Ich habe eine Antwort gekriegt. Sie melden sich
noch. Das war vor einem Jahr. Schauen wir mal!</v>
Arno: Eigentlich ganz cool.</v>
Eugen: Ja. Fallout. Jetzt fallen mir.</v>
Arno: Noch eine Langversion von einem Text.</v>
Eugen: Ja. Nein, haben wir nicht mehr. Die ist irgendwo.</v>
Und das war noch so ein Fall. Gut,
bevor wir uns da jetzt auch zu sehr verirren.</v>
Monkey Island. Viel zu langer Text. Hat Spaß
gemacht.</v>
Ähm, es hat dem Text aber dann auch sehr gut getan
runter zu kochen, weil ich.</v>
Es war dann schon ein bisschen Stream of
Consciousness. Ich fang am Anfang an und höre am
Ende auf und dazwischen versuche ich möglichst</v>
alles was ich gefunden habe,
was interessant ist, wissenschaftlich da zu
vereinen.</v>
Zugleich habe ich versucht,
halt nicht in diese diese klassische
Anekdötchenfalle zu kippen,</v>
Also dass es einfach eine Ansammlung ist von den
Erzählungen, die noch dazu mittlerweile jeder,</v>
der mal was dazu gelesen hat,
eh schon kennt.</v>
Also von Ron Gilbert schreibt seine zehn Regeln,
wie ein gutes Adventure auszusehen hat,</v>
dann die Feindschaft zu Sarah usw. Das glaube ich
kennen die.</v>
Arno: Nostalgiefälle bei dem Spiel. Ist schon schade.</v>
Eugen: Denn das war wirklich schwer. Ich habe mich dann
auch bemüht. Also ich habe es jetzt wieder
gelesen. Auch es ist kritischer als ich es in</v>
Erinnerung habe, weil ich eben versucht habe,
dieses diese Meistererzählung des großartigen
Abenteuers und des Spaßes,</v>
den sie hatten, ein bisschen zumindest
aufzubrechen und halt, was ich gemacht habe,</v>
ist ich habe unsere Analysemethode aus dem Horror
Gamepolitics Projekt genommen und habe bin danach
durchgegangen,</v>
also aufgeteilt. Eine Produktionsanalyse,
Produkt und Rezeptionsanalyse des Spiels.</v>
Arno: Ja, habe ich wohlwollend zur Kenntnis genommen.</v>
Eugen: Das freut mich. Aber genau diese
Produktionsanalyse, die war interessant.</v>
Also es ist. Wir haben ja zwei,
es gibt zwei Fälle, wenn man das spielerisch
sieht.</v>
Das eine ist, es findet sich nichts im Internet,
dann wird es wirklich aufregend,
überhaupt irgendetwas zu finden. Oder so wie The</v>
Secret of Monkey Island es ist. Das Internet ist
voll damit.</v>
Und da sind es dann aber auch. Da ist wirklich
dann die Herausforderung,
erstens die zig te Wiederholung von irgendeinem</v>
Anekdötchen dann zu hinterfragen mal,
warum wird das so 400 mal wiederholt oder auf den
Ursprung zu folgen?</v>
War das wirklich so? Gibt es irgendeinen bei
irgendeiner, der der Entwicklerinnen tatsächlich
daran involviert,</v>
dass das war so der die Aufgabe hier.</v>
Arno: Also ich habe auch den Eindruck,
das liegt so ein bisschen daran,
dass gerade in den 90er und vielleicht auch noch</v>
Anfang der Zweitausender die Spieleindustrie so
massiv auf der Suche war nach
Starpersönlichkeiten,</v>
die man dann so ähnlich wie auch in der
Filmindustrie als Aushängeschild auch ausbauen
kann.</v>
Eugen: Das ist stimmt. Das ist eigentlich ein sehr,
sehr interessantes, eine interessante
Feststellung,</v>
dass da gab es wirklich. Also zum einen.</v>
Arno: Zum Beispiel auch so.</v>
Eugen: Ja oder die Klassiker der der Molyneux und Richard
Garriott und halt Gilbert und dann sieht man ja
Und da gäbe es ja einige,</v>
gerade in dieser Zeit. Seltener auch wie Roberta
Williams Frauen, die genannt werden.</v>
Aber sonst waren es immer George.</v>
Arno: Ähm, ja. Also hättest du heute zum Beispiel gar
nicht mehr so ein Sid Meiers Pirates oder so,</v>
dass das.</v>
Eugen: Das habe ich mir auch gerade gedacht,
was da noch Entsprechungen wären. Eher noch im
Indiebereich,</v>
aber da auch weniger. Aber tatsächlich es ist.</v>
Es ist auch wirklich, wenn man die
Produktionsgeschichte analysiert.</v>
Also es gibt ja auch so Sachbücher zu Monkey
Island gibt es ja auch schon eins von.</v>
Einem französischen Kollegen oder Kollegen.</v>
Ich glaube, ursprünglich Journalisten der vierte
Edition, glaube ich, ist das Buch rausgekommen.</v>
Auch sehr hübsch, das ich gelesen habe.</v>
Dann gibt es auch so einen Bildband,
die Geschichte von Lucas Arts.</v>
Da findet man die ganzen Rahmenpunkte,
also wann in Lucas, wann George Lucas überhaupt
angefangen hat,</v>
auch Computerspiele entwickeln zu lassen mit
Lucasfilm und der Computer,
die Vision.</v>
Und dann kann man ein bisschen rekonstruieren,
wann wer wo hinkam, wann das Männchen das
eigentlich ein Es ist ja gar nicht seine Enkelin,</v>
aber halt eine Art Programm,
das es sehr viel leichter macht,
gleichförmige Adventures zu entwickeln.</v>
Wann das entwickelt wurde.</v>
Arno: Als Lucasfilm, fällt mir gerade auch noch eine
Frage ein.</v>
Und zwar das Vielleicht weißt du das.</v>
Wie groß denn der Einfluss von Lucas auf diese
Spiele war, weil.</v>
Also also es fällt mir schon auf,
dass viele Spiele zum Beispiel ja auch diesen
humoristischen Einschlag haben.</v>
Und wenn man jetzt sich jetzt die vor allem die
Filme von Lucas aus der Zeit als Witz gemeint.</v>
Eugen: Ja.</v>
Arno: Die haben schon auch dieses Familienaffine würde
ich, würde ich.</v>
Eugen: Das gar nicht. Ich wollte jetzt gerade sagen,
die sind ja viel lustiger als George Lucas. Es war
den ich jetzt nicht so als die lustigste Person</v>
einschätzen. Ja, es gibt ein paar Momente,
vor allem in Indiana Jones und Star War's,</v>
aber ansonsten ist er nicht so die Witzschleuder.</v>
Ich glaube, die waren tatsächlich ziemlich
unabhängig vom Film von George Lucas.</v>
Es gab ein paar Vorgaben. Star War's und Star
War's durfte man nicht dran.</v>
Da haben sie hin und wieder geflucht. Also laut
den Anekdoten auch.</v>
Und sonst wann. Das sind ja ganz wilde Sachen.</v>
Also gerade am Anfang. Rescue of Fraktalus.</v>
Und was? Wie heißt es? Razor. Das waren teilweise
so abstrakte Flugspiele in dem einem Fraktal.</v>
Das hat einfach einer mit Fraktalen herumgespielt.</v>
Die haben dann die Planetenoberflächen,
glaube ich dargestellt.</v>
Razor Wenn ich mich nicht irre,
war einfach ein Ballspiel ein futuristisches.</v>
Und dann erst hat also die Adventures angefangen
damit, dass sie die Rechte von Labyrinth,</v>
dem Film, den habe ich gar nicht mehr so viele
kennen, außer.</v>
Ja, genau. Also. Und Jim Henson Puppen.</v>
Der Film ist okay. Man muss es auch nicht zu viel
übertreiben.</v>
Ich habe, glaube ich, zwei Mal gesehen. Das war
okay. Sehr viel öfter muss ich nicht sehen. Dazu
haben sie ein Spiel gemacht. Und dann kam er schon</v>
Maniac Mansion. An dem Ron Gilbert zentral
beteiligt war.</v>
Und das war so der Startschuss für die das
sogenannte Goldene Zeitalter der LucasArts
Adventures dieser Zeit,</v>
wo vielleicht auch Secret Monkey trifft es ganz
gut, dass es, weil es dann von vielen als
Höhepunkt wahrgenommen wird.</v>
Und ich glaube also, man liest immer die gleichen
Erzählungen, was für ein Spaß sie hatten und dass
die Neuankömmlinge wie der,</v>
ähm, wie heißt er noch mal? Schaffer.</v>
Vornamen vergessen. Tim Schäfer Dass die als das
Game bezeichnet wurden, wenn sie als Azubis
angefangen haben,</v>
das liest man dann dutzende Male. Aber wie genau
es ausgesehen hat, das kann man nur so zwischen
den Zeilen lesen.</v>
Also was man schon merkt ist,
es gab auf jeden Fall Crunch damals,
weil sie gezwungen waren,</v>
selbst die die Handbücher zu falten in letzter
Minute, damit sich alles noch irgendwie für den
Release ausgeht.</v>
Und es ist natürlich diese klassische
Schönfärberei.</v>
Es war ein Riesenspaß. Und Sie haben gern die
ganze Zeit dort investiert,
und das ist sicher auch nicht falsch. Aber</v>
zugleich war schon auch,
glaube ich, ein extremer Druck da.</v>
Der hat sich in dieser Zeit sehr normalisiert.</v>
Arno: Ja, ich glaube, du hast die Zahl von also nicht
gesicherte Zahl von 200.000 US Dollar genannt,</v>
die das Spiel gekostet hätte. Ich finde das
eigentlich relativ viel für die Zeit jetzt.</v>
Eugen: Du, du stellst das so als Frage hin,
diese Feststellung jetzt.</v>
Wenn ich eine Ahnung hätte,
wie viel Sierra Spieler zur gleichen Zeit gekostet
hätten,</v>
könnte ich dir da.</v>
Arno: Wie viele Leute waren da jetzt beteiligt?</v>
Du hast irgendwo.</v>
Eugen: Gesagt haben Ja, wir haben in den Credits drin.
Ich versuche es noch mal zu finden. 85 wurden
genannt,</v>
aber ich glaube mit Q und A usw auch interessante
Beobachtungen von den 85 waren 15 haben nicht
männliche Namen getragen.</v>
Also ich glaube die Genderbalance war nicht ganz
gegeben und man hört wirklich von denen allen
wenig,</v>
außer mit Ausnahme von Ariel Harrison,
die aber auch nur deshalb berühmt wurde,</v>
weil sie als Vorbild eine Grafikerin,
weil sie als Vorbild für die Elaine hergehalten
hat.</v>
Also Ihr Foto?</v>
Arno: Ja.</v>
Eugen: Tatsächlich. Wenn man sie dann recherchiert,
merkt man, dass sie auch durch ihre Arbeit berühmt
war damals,</v>
weil sie eine Pixelart Künstlerin war und zum
Beispiel alle, die sich noch an.</v>
Jetzt muss ich kurz nachschauen Genau,
Deluxe Paint, also das klassische Grafikprogramm
der Zeit,</v>
die das kennen, werden sich auch daran erinnern,
dass der eine, äh ich glaube Tutanchamun Maske
oder so eine Pharao Maske vorne drauf war.</v>
Das hat sie gemacht. Also eines der bekanntesten
Pixelart Bilder dieser Zeit stammt von ihr und sie
wird aber immer darauf reduziert,</v>
dass sie halt Vorbild für die Elaine war.</v>
Aber zurück zu den Produktionskosten. Ja,
auch diese 200.000, die habe ich gefunden in einem
Interview von Tim Schafer im Playboy.</v>
Also das ist die einzige Zahl,
die ich gefunden habe zu den Produktionskosten.
Die war in einem Interview für den Playboy, wo das</v>
mal erwähnt wurde. Es gibt auch nichts zu den
Verkaufszahlen.</v>
Auch da ist immer so ein bisschen das äh,
also es wird immer behauptet,
dass es nie ein Riesenerfolg war und dass gerade</v>
die, die Point and Click Adventures wenig Geld
reingespielt haben.</v>
Vor allem im Vergleich zu den Spielen,
die auch finanziell sehr erfolgreich gewesen sein
dürften.</v>
Das ist dann oft die Rede von Raubkopien.</v>
Ja, ich war damals dort in der Zeit. Ich hatte die
Spiele zuerst als Sicherheitskopien von Freunden.</v>
Kann durchaus sein, aber das sind so bisschen
alles unüberprüfte Aussagen.</v>
Und ich muss jetzt auch sagen,
ich habe niemanden interviewt für diese,
für diesen Kurztext.</v>
Das wäre auch noch mal spannend. Aber Sie
erzählen, Sie geben wenig Einblick in solche
Fragen.</v>
Also wie hat die Arbeit wirklich ausgesehen? Wie
anstrengend war es, wie viel Geld hatten sie,
wie sehr waren alle beteiligt,</v>
abgesehen von den klassischen Namen?</v>
Arno: Das ist ja eigentlich auch so,
was man auch Parallele, vielleicht auch zu sehr
Luden zu unserem Projekt auch sagen kann,</v>
dass auch vieles von diesen Erinnerungen
mittlerweile vielleicht auch verschütt gegangen
ist.</v>
Vielleicht in dem Fall weniger bei den leitenden
Personen, weil die es schon tausendmal erzählt
haben.</v>
Eugen: Das ist ja eine andere.</v>
Arno: Anekdotisch eben und verklärt. Aber es wäre auch
mal interessant, eben diese 80 anderen
Mitarbeiterinnen zu</v>
interviewen.</v>
Eugen: 80 trifft sogar ganz gut,
weil wenn man kennt, ist Ron Gilbert,
Dave Grossman und Tim Schäfer,</v>
die waren so ein bisschen das,
äh, also das das Trio das geschrieben hat unter
der Führung von Ron Gilbert.</v>
Dann kennt man den Namen noch. Steve Purcell,
der vor allem berühmt dafür wurde,</v>
dass es Sam und Max kreiert hat,
also der die Hintergrundzeichnung gemacht hat,</v>
dann hin und wieder noch in Interviews findet man
Jetzt muss ich nur kurz nachschauen,
genau, der Marc Ferrari, der Grafiker war und dann</v>
manchmal noch wird die Ariel Harrison genannt und
das war es aber schon an den Leuten,
die namentlich genannt werden und es lässt sich</v>
sehr schwer einschätzen. Wie war der Rest
wirklich?</v>
Nur Q und A oder Betatesterinnen? Ähm.</v>
Und was du gesagt hast. Die Gefahr ist natürlich
auch wenn.</v>
Wenn man eine Geschichte neu erzählt,
dann überschreibt man auch die eigene Erinnerung
jedes Mal.</v>
Das habe ich leidvoll auch mal gemerkt.</v>
Also in meinem Fall war es,
dass ich geschrieben habe über Call of Duty World
war zwei,</v>
das ich öfters gespielt habe,
aber dann habe ich immer wieder darüber
geschrieben und einmal habe ich mir plötzlich</v>
eingebildet, in der Szene im Abspann macht man die
Fotos selbst und in Wirklichkeit macht die Ein NPC
macht die Fotos.</v>
Und ich war überzeugt davon,
dass es so war. Bis ich mir das Spiel angeschaut
habe. Jetzt habe ich irgendwo ein Errata</v>
aufschreiben müssen, weil ein Paper habe ich
tatsächlich jetzt falsch drinnen stehen. Nicht
aus, weil ich es mir nie angeschaut hätte, sondern</v>
weil ich einfach mir mein Hirn hat die Erinnerung
überschrieben.</v>
Und seitdem bin ich noch vorsichtiger.</v>
Also wenn das so lange her ist und du so oft das
erzählt hast, dann bist du natürlich davon
überzeugt,</v>
dass du die Wahrheit sagst. Aber das kann durchaus
schon recht weit weg sein von vom,</v>
vom vom Ursprung der Geschichte.</v>
Arno: Und das ist ja dann auch interessant,
dass dann solche Verfremdungen nenne ich es jetzt
mal auch zum Beispiel dann irgendwann auch ins</v>
kollektive Gedächtnis mit aufgenommen werden.</v>
Eugen: Warte, ich habe jetzt geschaut mal bei den
Verkaufszahlen. Ja, weil ich würde weiterspielen,
denn ich spiele selbst. Gehe ich jetzt nicht zu</v>
sehr ein. Das kann man nachlesen. Verkaufszahlen.</v>
Was hat sich davon? Also ich weiß,
Töne, die ich gefunden habe,
ist das eine,</v>
Ist eben, dass es nie annähernd so erfolgreich war
wie das Spiele von Sierra,</v>
sagte Ron Gilbert, dass es erfolgreich war,
aber nie so erfolgreich.</v>
Ähm, ich glaube, der Tim Schäfer hat dann einmal
erzählt, dass sie schon glücklich waren,</v>
wenn sie mehr als 100.000 Spiele verkauft haben,
was jetzt auch nicht so die.</v>
Arno: Zahl.</v>
Eugen: Ist. Allgemein. Ja, und auch im Playboy Interview,
das war eine interessante Quelle.</v>
Hat er zum Beispiel behauptet,
dass ich Monkey Island zwei überhaupt nur 25.000
Mal weltweit verkauft hat?</v>
Keine Ahnung. Es ist. Das wäre wenig gemessen
daran, wie viele Leute das Spiel gespielt haben.</v>
Arno: Playboy ist ja zu der Zeit auch eine interessante
Quelle, weil die ja auch.</v>
Ich weiß nicht, ob Sie das immer noch machen.</v>
Eugen: Ich Ich kaufte Playboy für die Interviews.</v>
Hast du gesagt.</v>
Arno: Die. Ja, aber die hatten ja schon versucht.</v>
Immer so eine in jeder aus. Also ich habe sie nie
wirklich gelesen.</v>
Aber es ist mir jetzt schon öfter über den Weg
gelaufen, dass sie versucht haben,</v>
so ein, so ein ernsthaftes Segment zu haben,
wo sie dann Leute interviewen und aus dem
Kulturbereich oder sonst woher.</v>
Das ist schon interessant,
dass man versucht hat, diesem Anrüchigen etwas
Seriöses entgegenzusetzen.</v>
Aber das wäre jetzt noch mal eine komplett eigene
Forschung.</v>
Eugen: Ja, das wäre auch was Eigenes. Aber das stimmt
schon.</v>
Sie waren sogar berühmt für die Interviews. Ich
glaube, wenn ich mich nicht ganz irre,</v>
glaube ich gab sogar ein Interview mit Fidel
Castro oder so. Also es war. Die Interviews waren
also irgendwie fast losgelöst von den Centavos</v>
waren. Nein, und du hast vollkommen recht. Und
Nobelpreisträger waren da drinnen und hätte es
jetzt geändert.</v>
Aber wahrscheinlich waren nicht sehr viele
Nobelpreisträger innen drinnen. Aber das war.</v>
Das war durchaus sehr spannend. Trotzdem die
Playboys, die ich damals gekauft habe,
angeblich um Englisch zu lernen. In den 90er</v>
Jahren, da habe ich die Interviews nicht gelesen,
muss ich sagen, jetzt. Jetzt hole ich die
Interviews nach.</v>
Arno: Ja, ja, genau. Also zum Inhalt des Spiels braucht
man wahrscheinlich nicht wirklich viel zu sagen.</v>
Aber was du auch gemacht hast und was natürlich
auch so ein bisschen Teil der HGP Methode ist,</v>
die du angewandt hast, ist diese Suche nach
Ideologemen und Mythemen,
also nach.</v>
Politischen Ideen, die irgendwie als Diskurs,
visuell oder als Text oder als gesprochenes</v>
Wort in diesem Spiel irgendwie stattfinden.</v>
Was hast du denn da gefunden.</v>
Eugen: Mehr als jetzt im Text drin ist,
weil da habe ich dann auch rausgelöscht.</v>
Also ich bin. Zum einen bin ich dem dem
populärkulturellen Bild des Piraten nachgegangen,</v>
weil das hatte ich auch schon vorher gemacht und
da ist finde ich Secret of Monkey besonders
interessant,</v>
weil es ja eine Satire ist oder Persiflage.</v>
Da findet man immer besonders gut den Kern einer
einer populärkulturellen Figur.</v>
Das habe ich aber jetzt rausgegeben,
weil das habe ich auch in anderen Texten drinnen.
Aber was geblieben ist,</v>
ist die Erfindung des Teenagers,
heißt dieses Unterkapitel,
das auch sehr kurz ist.</v>
Das ist ja ein Thema, das Mich würde mich noch
mehr interessieren, weil Guybrush Threepwood,</v>
der Protagonist weniger am Modell eines Piraten
gemodelt ist, sondern vielmehr ein Prototyp eines
Teenagers ist,</v>
mit dem immer wieder ein bisschen. Rebellische
Antworten geben, sich über alles lustig,</v>
machen zugleich total total unsicher sein über die
eigene Identität Und dann habe ich mich ein
bisschen eingelesen.</v>
Also viel Zeit hatte ich eh nicht,
aber in die Forschung zu Teenager,
der der Teenager,</v>
die Teenagerin sind ja eine Erfindung des 20.</v>
Jahrhunderts. Diese Altersklasse gab es vorher
nicht.</v>
Das kam erst auch mit der Nachkriegszeit,
dass der, dass man nicht mehr einfach ein Kind ist
und dann plötzlich erwachsen,</v>
sondern dass da diese Übergangsphase plötzlich
Sinn macht.</v>
Ich meine, ich glaube, entstanden ist der Begriff,
weil es fürs Marketing interessant wurden.</v>
Teenager. Also es war diese Zeit nicht mehr ganz
Kind, aber noch nicht erwachsen,</v>
aber schon konsumkräftig. Und dann hat es die
Figur halt auch immer mehr in die Populärkultur
geschaffen und geschaffen und geschafft.</v>
Und hier haben wir den Prototypen. Also Guybrush
Threepwood ist ja ein riesiger Egoist.</v>
Also er ist ja wirklich schon,
hat so einen kindlichen Egoismus,
gepaart mit einer übertriebenen</v>
Selbstwahrnehmung als als Held und zugleich aber
auch ängstlich und unsicher.</v>
Und das ist schon ein bisschen der Kern des
Ganzen.</v>
Also ähm, was man da also sicher über die Spiele
hinweg liest man da immer wieder Freunde zurück
auf Inseln zum Beispiel</v>
und fragt sich auch nicht wirklich,
was jetzt passiert ist. Also er übernimmt die
Verantwortung für andere Menschen, äh,</v>
schon für sich selbst nur wenig und stolpert so
ein bisschen durch die Zeit.</v>
Was ich auch gemerkt habe,
dass das finde ich beim ersten Teil noch ganz gut
funktioniert.</v>
Wo, ähm, das war meine einzige Interaktion mit Ron
Gilbert, die irgendwie,</v>
glaube ich, auf Mastodon habe ich herumgefragt Wie
alt ist Guybrush Threepwood im ersten Teil
eigentlich?</v>
Ich glaube, im zweiten Teil ist er dann nämlich 21
oder 20 und daraus kann man extrapolieren,</v>
dass er halt tatsächlich ein Teenager ist.</v>
Also noch in den Teens im ersten Teil.</v>
Und da hat er geantwortet Ja,
müsste ich jetzt schauen,
welches Alter so etwas zwischen 16 und 18 ist.</v>
Im ersten Teil so muss im zweiten jünger sein.</v>
Müsste ich jetzt wieder nachschauen,
also was der ist. Aber im ersten Teil ist er
definitiv ein Teenager und da ist er auch nicht</v>
der einzige dieser Figur. Walter Da kommen jetzt
die 80er Jahre wieder rein,</v>
weil das erinnert mich ganz arg an die Jugs.</v>
Ich weiß nicht, wie er sich ausspricht. Ja,
die Filme wie wie Ferris Bueller Day off zum
Beispiel.</v>
Also da hat man ganz oft plötzlich in der
Populärkultur die Figur dieses Teenagers,</v>
den ja auch alle lustig finden,
aber der immer ein bisschen verantwortungslos ist
und auch gerne nicht über Leichen geht,</v>
aber Kollateralschäden bei seinen Freunden und
Freundinnen, wie es Guybrush auch tut und was ich
finde.</v>
Tschuldigung. Darauf wollte ich eigentlich hinaus.
Im ersten Teil geht das noch ganz gut und im
zweiten, aber ich finde mit jedem weiteren Teil</v>
und da können wir jetzt nicht so lange drüber
reden, wird es immer ein bisschen unangenehmer,</v>
dass er sich in keinster Weise weiterentwickelt
hat. Also ich denke da an das Return to Monkey
Island,</v>
das er erst vor kurzem rauskam. Also jetzt vor
kurzem mein ich wahrscheinlich fünf Jahre oder so,</v>
wo ein Erwachsener ist, eigene Kinder hat,
aber emotional noch immer auf dem Niveau eines
Teenagers ist.</v>
Also das hat mich wirklich verstört. Da ging mir
furchtbar auf die Nerven.</v>
Arno: Ja, total spannend. Ich muss musste auch ein
bisschen dran denken, dass es auch so Anfang der
90er so ein bisschen die Hochzeit</v>
der Movies war.</v>
Eugen: Jetzt musst du mir weiterhelfen. Was ist ein
Movie?</v>
Arno: Also es hat eigentlich ja schon ein 80er
angefangen.</v>
Diese Zucker Abrahams Zuckerfilme. Nackte Kanone,
unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug,</v>
Hot Shots, dann später usw und ich würde auch zum
Beispiel Wayne's World dazuzählen und andere
Geschichten,</v>
die eben ein bekanntes Genre aufgreifen und dann
das satirisch.</v>
Ähm, ja, ein bisschen durch den Kakao ziehen.</v>
Also gerade bei Hot Shots und Nackte Kanone ist
das ja so und ich habe den Eindruck,</v>
musste die ganze Zeit während der Lektüre gestern
daran denken, dass das eigentlich das spielerische
Äquivalent genau dazu ist.</v>
Und es ist auch total gut in die Zeit und auch in
diesen Humor dieser Zeit passt.</v>
Und ich könnte mir auch vorstellen,
dass es vielleicht auch mal Gespräche gab,</v>
zum Beispiel, dass man diese diese Spiele
irgendwie verfilmt.</v>
Weißt du da irgendwas?</v>
Eugen: Nichts, was ich mir gemerkt hätte. Also ja,
ich glaube, das Internet ist auch voll mit Fan
Drehbüchern und Überlegungen.</v>
Und es gab, also da müsste man schon ein Buch von
dem Verteidigungsminister Ist das wirklich
drinnen? Ähm,</v>
ich glaube, es gab Schritte,
die mehr oder weniger weit gediehen waren in diese
Richtung.</v>
Ich meine, es gibt ja, es gibt ja das
Theaterstück, das glaube ich irgendwo in
Deutschland aufgeführt wurde,</v>
dazu auch Stimmt.</v>
Arno: Ja.</v>
Eugen: Ich weiß nie, wie das mit den Rechten da
gehandhabt wird, aber da gab es immer wieder
Versuche.</v>
Ich weiß aber nicht, wie gut es funktionieren
würde, ehrlich gesagt, weil ich glaube,
dass das Für nicht interaktive Erzählung,</v>
glaube ich, trägt dann der Humor zu wenig,
weil er wirklich sehr spezifisch halt auf die auf
ein Computerspiel und auf ein Adventure ausgelegt</v>
ist.</v>
Arno: Und eben also im Kontext mit diesen Spot Movies.</v>
Es ist halt schon sehr einen Anfang 90er Humor.</v>
Ich weiß, ehrlich gesagt kann ich nicht genau
sagen, warum ich das denke,
aber ich glaube,</v>
es liegt auch daran, dass ich so von der
Sozialisation her in dieser Zeit als Generation
Mensch noch</v>
da ja angesiedelt bin. Auch was mein Humorzentrum
angeht.</v>
Und ich bin mir aber fast sicher,
dass so ein Spiel heute in der Form auch gar nicht
mehr funktionieren würde,</v>
eben weil Humor so zeitkontextualisiert immer nur
funktioniert.</v>
Eugen: Ja, also ich habe es auch gemerkt beim
Videospielen, es ist es funktioniert ganz gut,</v>
weil er recht zeitlos ist,
der Humor.</v>
Es gab da andere Spiele,
wo das weniger ist. Also er bezieht sich sehr
selten direkt auf was ja schon bei einigen dieser</v>
Spoof Movies war, auf Filme,
die gerade populär waren.</v>
Also es sind wenige direkte populärkulturelle
Zitate sind mehr allgemeine Scherze,</v>
sind mehr so Figuren, die wiederkommen,
aber die man auch sehr gut versteht,</v>
ohne dass man jetzt genau diesen Film gesehen hat.</v>
Da gibt es ja auch eine,
finde ich da eine Hierarchie,
bei der es bei den beiden Filmen während,</v>
finde ich Die nackte Kanone recht gut
funktioniert, weil sie auch sehr selten direkt
sich auf Leute bezieht.</v>
Also wenn halt Weird al Yankovic vorkommt oder
Gorbatschow waren es dann andere gab wie ähm,</v>
das war das Loaded Weapon war so eine Satire auf
Level Weapon, das dann gar nicht mehr funktioniert
hat,</v>
weil es einfach nur so diese direkten
Holzhammerzitate übernommen hat.</v>
Also da funktioniert eigentlich alles recht
zeitlos. Muss ich sagen,
dass das funktioniert. Es ist die Frage, ob man</v>
diesen Teenagerhumor an sich jetzt lustig findet
oder nicht.</v>
Aber im ersten ist es auch noch so,
noch nicht so überzeichnet alles.</v>
Das wird dann auch. Im Laufe der Reihe wird es
immer überzeichnet und auch immer fantastischer
und im ersten ist es noch sehr reduziert.</v>
Deswegen glaube ich.</v>
Arno: Das ist ja bei Fortsetzungs artefakten gerne mal
der Fall, dass immer weiter zugespitzt wird.</v>
Eugen: Und irgendwann muss man den Kram,
dann ist es einfach hard work.</v>
Arno: Die harte Arbeit ist an dem Punkt beendet,
weil wir sprechen eigentlich auch schon sehr viel
über was wir gerne schauen und was wir mögen.</v>
Und da würde ich dich gleich in den in unsere
Softworks Lounge bitten und fragen Was hast du
denn</v>
in letzter Zeit so gespielt und gelesen oder was
gesehen?</v>
Ist das dritte.</v>
Eugen: Aber dann red ja schon wieder ich. Dann mache ich
es kurz, damit du ein bisschen mehr zu Wort
kommst.</v>
Arno: Nein, nein, nein. Ich höre dir gern.</v>
Eugen: Bist du zufrieden? Ja. Ja. Ähm. Womit fange ich
an?</v>
Also gespielt oder was ich gerade spiele?</v>
Mit meinem älteren Sohn gemeinsam. Was ein großer
Spaß ist, ist ein.</v>
Arno: Furchtbar.</v>
Eugen: Teenie Slasher Horrorspiel von Supermassive Games
also, die man von Until Dawn kennt.</v>
Oder den Dark Pick Pick Pick ups,
die ich auch.</v>
Da habe ich auch den letzten Teil The Devil in Me
vor einem Monat beendet.</v>
Aber allein. Und ich habe eine große Freude damit.</v>
Es ist, äh, also ich weiß nicht,
dass es das ist, als ob es auf mich zugeschnitten
wäre.</v>
Diese Art von Spielen, wo man also spielmechanisch
muss man nur zwei Sachen machen.</v>
Man muss ein bisschen überlegen,
welche Auswirkungen eine Entscheidung hat.</v>
Dann gibt es halt Quick Time Events,
die ich versuche, einfach nur zu überstehen und
dann ist so ein geringer Exploration Teil auch wo</v>
man versucht das Maximum an Hinweisen und Cloos zu
finden, damit die Geschichte auch wirklich Sinn
macht.</v>
Das ist das, was mir eigentlich am meisten Spaß
macht, weil es auch so eine kluge Art hat,</v>
dass einzelne Hinweise, die man dann in so einer
Art Datenbank hat, wenn man andere passende
Hinweise dazu findet,</v>
ergänzt werden, dann werden sie in Kontext gesetzt
und das liebe ich.</v>
Das habe ich auch mal drin gehabt,
weil das ist quasi die Arbeit von Historikerinnen,</v>
die sie da übernehmen. Also einfach Quellen in
Kontext setzen, kritisch hinterfragen und dann
versuchen zu rekonstruieren,</v>
was passiert ist. Und das machen wenig andere
Spiele so elegant wie wie die Reihe.</v>
Und dann gibt es halt Aliens und Hexen und
Werwölfe und Wendigos und ich weiß nicht was.</v>
Arno: Also ein wilder, aber intelligenter Ritt durch die
Kultur, kann man sagen.</v>
Eugen: Ich habe jetzt alle Spiele zusammengemischt. Also
Curry ist irgendwie. Nochmal reduzierter als die
Dark Pictures irgendwie,</v>
aber läuft sehr flüssig. Es bietet sich halt
wirklich zum gemeinsamen Spielen an.</v>
Wobei man einfach den Controller weitergibt,
weil eine andere Figur kommt und das ist dann
schon zu zweit nochmal lustiger,</v>
weil dann dein Partner deiner Partnerin hin und
wieder Entscheidungen trifft,</v>
die du nicht gemacht hättest. Und dann brauchst du
dir die Haare.</v>
Manchmal waren es auch tatsächlich die klügeren
Entscheidungen als die, die ich gefällt hätte. Und
das,</v>
das macht uns gerade eine große Freude.</v>
Arno: Ich habe es mal irgendwann angefangen allein zu
spielen und habe es aber relativ schnell zur Seite
gelegt.</v>
Ich weiß nicht genau warum. Vielleicht weil es so
arg stereotyp verhaftet ist und ist natürlich wie
bei jedem Spiel</v>
so ist. Also es hängt immer gerade vom Zeitpunkt
ab, an dem man selber etwas spielt und dann passt
es manchmal und manchmal passt es eben nicht.</v>
Eugen: Das kenne ich wiederum sehr gut. Also Horror geht
auch manchmal gut und manchmal gar nicht bei mir.</v>
Und im Augenblick geht es ganz gut.</v>
Arno: Ich glaube auch, dass dieses Zu zweit spielen
einfach noch mal sehr, sehr viel mit einem macht.</v>
Eugen: Das habe ich aber auch so gern. Ich meine,
ich habe schon früher immer sehr gern Couch Koop
mit mit Freunden gespielt.</v>
Also es war überhaupt meine Sozialisierung. Ich
habe schon die allerersten Spiele am Amiga und PC
am liebsten gemeinsam mit Freunden gespielt.</v>
Was hast du denn gespielt in letzter Zeit?</v>
Arno: Ich wollte gerade sagen,
ich spiele gerade allein.</v>
Ich spiele so wie alle fünf oder sechs Jahre.</v>
Mal kriege ich immer einen Rappel und spiele dann
tatsächlich die aktuelle Version von NBA.</v>
Okay, also gerade NBA zwei K 26,
cool.</v>
Eugen: Und damit hätte ich jetzt überhaupt nicht
gerechnet.</v>
Ich dachte mir, das ist die neueste Version von
Zivilisation oder von SimCity,</v>
oder? Nein. Okay, es.</v>
Arno: Ist dann also dann auch immer die
Einzelspielerkampagne.</v>
Also ich hasse diese Multiplayer Elemente daran.</v>
Und es ist tatsächlich auch aus einer
kulturwissenschaftlichen Ebene sehr,</v>
sehr interessant. Ich überlege schon,
ob ich mal irgendwie irgendwann meine Gedanken
dazu irgendwie zusammen.</v>
Eugen: Ja, solltest.</v>
Arno: Du.</v>
Eugen: Schreib doch auch mal so was wie eine
Autolotografie. Kurz Kurzessay mit Gedanken.</v>
Also ich wäre jetzt neugierig,
was du was du da für Gedanken hattest.</v>
Arno: Also es ist schon so, dass es ein. Ekliges
Konglomerat neoliberaler Ideologien</v>
irgendwo auch ist. Also nicht nur was so
Microtransactions und so einen Kram angeht,</v>
sondern auch diese, diese Konstruktion,
dieses Narrativs vom kleinen Spieler,</v>
der irgendwo, ich weiß nicht mehr in welchem
Bundesstaat der USA der dann sitzt,</v>
ich glaube so Colorado oder sowas,
also sowas ganz außen.</v>
Und der sich dann eben an die Spitze der NBA
spielt und MVP, also most valuable Player und so
wird.</v>
Und es geht dann sehr, sehr viel um Geld machen
und die Präsentation</v>
eines Images nach außen und solche Geschichten.</v>
Also das ist eine Sache,
die, über die man viel schreiben könnte und über
die vielleicht auch schon viel geschrieben wurde,</v>
weil es so offensichtlich ist. Was ich aber auch
total kurios finde und auch mal vielleicht
irgendwie zusammenfassen wollte.</v>
Zumindest ein paar Seiten ist diese völlig
merkwürdige Konstruktion des Publikums,</v>
also diese Animationen, die man da sieht,
die Zwischensequenzen in den Pausen.</v>
Und so weiter und so fort. Das ist alles sehr
weird, wenn man sich das mal im Detail anschaut.</v>
Ich muss mir mal eine Methode überlegen,
wie man das einfangen kann.</v>
Eugen: Aber gib mir mal einen Vorinstanz. Was?</v>
Was machen sie?</v>
Arno: Also die Animationen an sich,
die sind schon mal sehr gestelzt.</v>
Das ist immer so wunderschön,
wenn da ein Spiel verloren geht und die sich dann
ärgern.</v>
Und es wirkt eben so, als würden 30.000
Handpuppen.</v>
Äh. Ja, das auf eine sehr stereotype wiederum Art
tun.</v>
Und dann wird man sieht ja dann immer nur die
Haare.</v>
Eugen: Raufen und sowas.</v>
Arno: Ja, genau. Und lustigerweise auch wenn so ein
Spiel verloren geht, ist dann immer kurz vor
Spielende sind die Hallen dann leer.</v>
Das finde ich dann zum Beispiel auch sehr schön
und es gibt dann aber auch Pausensequenzen,</v>
in denen dann das gibt es ja auch in den deutschen
Spielen beispielsweise,</v>
dass dann Publikum, ja, Zuschauer auf das
Spielfeld gerufen werden.</v>
Die sollen dann versuchen,
von der Mittellinie aus den Korb zu treffen und
dann gewinnen sie halt was.</v>
Also Geld in dem Fall Gott.</v>
Eugen: Und das muss man sich auch anschauen bei dem Spiel
mittlerweile der schlimmste Teil.</v>
Arno: Das muss man sich zum Teil bis zu einem bestimmten
Teil anschauen.</v>
Man wird wirklich dazu gezwungen und es ist schon
interessant, weil sie dann meistens,</v>
also wie die Leute sich dann da geben,
also dieses sehr amerikanische Publikum
aufpeitschen</v>
oder merkwürdige Bewegungen machen,
mit denen man sich dann da präsentiert und dann
wird geworfen und dann wird daneben geworfen und</v>
sich darüber geärgert oder es wird getroffen und
es wird sich dann gefreut und so und das ist alles
sehr kulturell markiert,</v>
kann man sagen, es ist sehr,
sehr amerikanisch.</v>
Und genau diesen Zusammenhang fände ich mal
spannend nachzuschauen.</v>
Was macht es denn so amerikanisch?</v>
Eugen: Okay? Ja. Schreib was. Ich würde es lesen.</v>
Sofort.</v>
Arno: Also. Und ich meine, das ist halt. Und da sind wir
vielleicht auch ein bisschen bei den Anträgen,</v>
die wir gerade schreiben. Es ist auf der anderen
Ebene eben sehr casual Game artig.</v>
Also dieses Runterspielen sehr. Also ich spiele es
natürlich auf der einfachsten Ebene.</v>
Es ist sehr casual in dem Sinne,
dass man es nebenbei machen kann und man kann auch
Spiele skippen,</v>
wenn man keine Lust hat,
dauernd das nächste Spiel in so einer Season zu
spielen.</v>
Also es sind ja glaube ich in der NBA über 70
Spiele in einer Saison, die da gespielt werden,</v>
was ja tatsächlich auch eine Wahnsinnsleistung
ist.</v>
Muss man auch mal sagen als Sportler.</v>
Mehrere Spiele in der Woche zu bestreiten und dann
die Trainings und so und das sollte man im Spiel
ja auch möglichst tun.</v>
Aber alles ist dann rückgekoppelt,
natürlich ans Geld verdienen und so,
also ja auf dieser Ebene spannender als ich es</v>
erwartet hatte. Aber an sich natürlich eine
schreckliche Franchise, die ich aber auch in fünf
Jahren dann wieder mit Liebe spielen würde.</v>
Genau das habe ich gespielt gesehen. Was hast du
denn gesehen?</v>
Eugen: Was habe ich alles gesehen? Ich muss mich dann
auch immer. Jetzt haben wir uns ja gut.</v>
Ich werde nicht alles zusammenfassen können,
seitdem wir uns das letzte Mal hier getroffen
haben. Ja.</v>
Arno: Sag mal, was hast du zuletzt gesehen?</v>
Eugen: Ähm, Zuletzt gesehen? Also,
jetzt gerade schauen wir Low Down,
was mir sehr gut gefällt.</v>
Und davor die letzte Staffel von Bridgerton.</v>
Die vierte, glaube ich mittlerweile. Hast du es
gesehen?</v>
Bridlington?</v>
Arno: Noch nie. Ich mag solche Historiendinger nicht so
gerne.</v>
Eugen: Ich weiß nicht, ob Historiending die richtige
Bezeichnung ist.</v>
Dafür ist es.</v>
Arno: Ja. Es ist halt schon sehr postmodern von dem,
was ich gehört habe.</v>
Eugen: Ja, ja, das ist es, Was? Fast das ein bisschen
zeitlos.</v>
Wobei, dieser Dekor gehört dazu. Ja,
es ist.</v>
Es macht das, was es will,
eigentlich recht gut.</v>
Es hebt sich nie auf eine höhere intellektuelle
Ebene oder versucht es, aber manchmal.</v>
Also ich war dann doch gut unterhalten.</v>
Arno: Was so ein bisschen in dieses was du mir mal
erzählt hast, was du auch glaube ich gesehen hast,</v>
hieß das The Great oder so ähnlich?</v>
Eugen: Das würde ich jetzt nicht unbedingt vergleichen.
Also great ist ja eher Satire und beißend und sehr
politisch.</v>
Und bei Brighton bemühen sich irrsinnig,
nicht politisch zu sein,
abgesehen von der politischen Korrektheit,</v>
dass sie halt möglichst alle möglichst inklusiv
sind.</v>
Also es ist immer schon hautfarben,
war so, dass sie halt historisch alle Hautfarben
vertreten sehen wollen.</v>
Auch dieses Mal wieder. Ähm,
also innerhalb der Familie wird von von.</v>
Ursprünglich vermutlich aus Asien stämmigen
Schauspielerinnen dargestellt.</v>
Dann merkt man auch, dass auch äh,
wie heißt das?</v>
Ähm, also versehrte mehr dargestellt wurden.</v>
Ich glaube, es kam schon Rollstühle auch vor.</v>
Diesmal haben wir eine vergleichsweise zentrale
Nebenfigur mit einer, ähm,</v>
ich nehme an amputierten Hand,
wo aber wo das Ganze so nebensächlich und nebenbei
Teil des Ganzen ist,</v>
was ich gut finde. Also das ist einfach.</v>
Es fällt. Es ist nicht der Holzhammer,
sondern es ist einfach eine neue Art von
Normalität, die versucht wird darzustellen.</v>
Aber sonst politisch. Also das Ding ist ja,
in dieser Staffel ging es jetzt mehr um die Mägde
und Knechte,</v>
also um die Dienstboten. Ja,
äh.</v>
Arno: Und der Sozialismus hält Einzug.</v>
Speaker 4: Ja, sehr vorsichtig.</v>
Eugen: Weil wir haben dann schon sehr,
sehr nette Herrschaften,
und da haben wir mehr dieses das patriarchale</v>
Caritas Motiv, dass die also die Briten sind zum
Beispiel so nice zu ihren.</v>
Schlag mich tot Wie vielen Angestellten. Das
treibt mich ja schon in den Wahnsinn,
wie viel Angestellte die überhaupt haben. Also in</v>
der Küche tut es.</v>
Arno: Ja auch ein bisschen weh,
so eine Serie zu gucken.</v>
Also ich.</v>
Eugen: Ja doch. Also das hat anfangs durchaus weh getan
zu sehen, dieses, äh, diese Nonchalance oder diese
Selbstverständlichkeit,</v>
mit der da getrennt wird zwischen der Herrschaft,
die und das müssen wir bedenken,</v>
die machen ja nichts. Also wenn du Glück hast,
gibt es den einen in der Familie,</v>
der sich zumindest um die Güterverwaltung kümmert.</v>
Aber die sind ja unproduktiv,
wie es nur geht.</v>
Die sind ja nicht mal beim Militär,
Offiziere oder im Klerus irgendetwas,
sondern die sitzen herum in ihren Clubs,</v>
trinken, äh und machen nichts,
also wirklich gar nichts.</v>
Ich habe bei den ersten Folgen hatte ich eine Lust
zu sehen, was passieren würde,</v>
wenn da jetzt die zeitgleich stattgefunden habende
Französische Revolution auch in Großbritannien
stattfinden würde.</v>
Manchmal hätten sie es durchaus verdient,
Aber in der Serie gibt es halt die guten
Herrschaften,</v>
die Brittens, die sind total lieb,
auch zu ihren Angestellten und da dürfen wir auch
manchmal halt Mägde im Gästezimmer übernachten wie</v>
jetzt und dürfen sogar am Ende heiraten einen der
Söhne.</v>
Wobei es dann schon sehr wichtig ist,
dass es trotzdem das Radl funktioniert und sie
sehr brav die immer neuen Dinge und ich weiß nicht</v>
was servieren. Allein dieser Überfluss hat mich
auch wirklich in den Wahnsinn getrieben.</v>
Dieser Überfluss an Essen,
der da gezeigt wird, wenn man halt ungefähr weiß,</v>
wie es ArbeiterInnenfamilien damals in der Zeit
ging, weil doch, da hat die Industrialisierung
schon stattgefunden,</v>
also da gab es ganz arge Armut. Ich nehme an,
so eine Stunde.</v>
Also es ist halt, es ist Popcornserie,
es macht schon Spaß und es ist alles ein bisschen
vorhersehbar,</v>
aber ich weiß nicht, manchmal mag ich dieses
Schnulze mit den Oh nein,
sie wird doch nicht.</v>
Und dann Natürlich wird sie. Und dann.</v>
Hach, und was machen sie jetzt? Das ist zugleich.</v>
Fühlst du dich wohl, Weil du weißt,
es wird gut ausgehen. Diese Staffel hat ja auch
noch das Besondere, dass es eine. Umsetzung von</v>
von Cinderella ist, also von Aschenputtel,
dass man die Protagonistin hat zwei böse oder eine
Böse und eine Stiefschwester,</v>
eine böse Stiefmutter und und geht auch noch
verkleidet auf den Ball am Anfang.</v>
Also da haben wir das alles. Das muss ich sagen,
ist nicht so cringey, wie es sich anhört.</v>
Das hat schon die Autorin,
die Queen, anscheinend ganz gut umgesetzt.</v>
Also ich hatte Lust, das weiter anzuschauen.</v>
Die meiste Zeit. Und diesmal den einen
Protagonisten.</v>
Benedict. Das ist einer meiner Lieblinge,
weil er so ein bisschen Anti Establishment war.</v>
Arno: Zumindest ja, aber wahrscheinlich insgesamt
britisch britisch can be,
oder?</v>
Eugen: Ja, ich weiß, es ist ist es so richtig britisch?</v>
Das ist so was halt die Populärkultur als britisch
definiert.</v>
Arno: Ja, ja, genau das meine ich auch damit.</v>
Ja, Und das andere war. Low down.</v>
Eugen: Low down ist dann, dass es ganz,
ganz großer Spaß, eine Serie,
ich glaube auch vom Vomn von Hawk und seiner Frau</v>
produziert. Hat was Film Noir Eskes an sich?</v>
Es geht um einen investigativen Journalisten in
Tulsa, Oklahoma, der der,
äh,</v>
also der einen einen Aufdecker Artikel über die
Familie des angehenden Gouverneurs geschrieben
hat,</v>
worauf sich hin sich also nicht direkt daraufhin
aber im Nachzug hat sich ein der Bruder des
angehenden Gouverneurs umgebracht.</v>
Dann sind auch noch Neonazis oder naja oder
zumindest Rechtsextreme involviert.</v>
Und es geht auch viel um die indigene Bevölkerung
und wie gegen deren Privilegien gekämpft wird vom
Establishment dort.</v>
Also es geht sehr viel um Korruption und der Ethan
Hawke torkelt da ein bisschen.</v>
Wirklich ein wunderschöner Film Noir Manier durch,
wird öfter verprügelt.</v>
Also die Hälfte der Zeit sieht sein Gesicht
wirklich nicht gut aus.</v>
Ich glaube, er hat eine große Freude daran.</v>
Ähm, die. Der Cast ist auch sehr,
sehr gut.</v>
Also der. Der angehende Gouverneur ist der Cal
MacLachlan. Und jetzt war gerade eine Folge,
wo der.</v>
Namen vergessen. Der Schauspieler von Gott.</v>
Aber einer der der Schauspieler aus Game of
Thrones.</v>
Aber ich habe jetzt sogar den Namen vergessen.
Kann ich jetzt kurz mal nachschauen,
ob ich das noch finde?</v>
Und wir spielen alle sehr gut und man merkt
irgendwie, auch wenn sie nie mit der vierten Wand
brechen,</v>
dass sie alle, glaube ich,
ein ziemlicher Spaß dabei hatten,
das zu filmen.</v>
Arno: Finde man eh immer überraschend,
wie sehr man merkt, wie viel Spaß so eine
Produktion gemacht hat oder nicht.</v>
Und dann werde ich vielleicht,
wenn ich irgendwann das sind.</v>
Eugen: Doch nur glaube ich, acht Folgen zu jeder Stunde.
Das hat man.</v>
Arno: Glaube ich, gesagt, das war vorhin gesagt,
das war bei Disney.</v>
Ich muss mal gucken, wenn ich mal wieder Disney
für einen Monat oder so abonniere.</v>
Eugen: Dann macht das. Das geht sich jetzt schneller aus.</v>
Ja.</v>
Arno: Ja.</v>
Eugen: Es ist bei Hulu und Hulu ist ja jetzt bei Disney
dabei.</v>
Das habe ich noch nicht ganz durchschaut,
diese Logik.</v>
Arno: Aber ja, diese Konzernkonglomerate. Das ist ja im
Moment eine eigene Geschichte.</v>
Wieder spannende Geschichte auch. Ja,
ich habe auch was gesehen.</v>
Und das eine ist, mich trägt es ja auch alle paar
Wochen oder Monate immer wieder zu.</v>
Wie soll man sagen romantischen Soap,
Komödie, Komödien in Serien.</v>
Ich ich habe jetzt in den letzten Wochen durch
gepitcht ist das falsche Wort aber durch geschaut.</v>
Ich glaube sechs oder sieben Staffeln der Serie A
bei Netflix.</v>
Eugen: Okay, sag mal wieder gar nichts.</v>
Arno: Ich bin auch nur zufällig drüber gestolpert,
hatte eine Folge geguckt und bin dann irgendwie
dran hängen geblieben.</v>
Und zwar geht es um eine in den 40er Jahren,
also 40er Lebensalter sich befindende</v>
Frau, die sich von ihrem Mann scheiden lässt,
in die Stadt, nach Brooklyn zieht,</v>
keinen Job kriegt und dann behauptet,
um diesen Job um einen Job zu bekommen.</v>
Sie ist seit 27 oder 26.</v>
Eugen: Doch das habe ich sogar irgendwann mal
mitbekommen.</v>
Stimmt.</v>
Arno: Und zwar im Publishing Business,
also in einem großen Publisher Haus von Für
Bücher.</v>
Und eigentlich ist es eine riesige Soap.</v>
Wo es darum geht, kommt sie jetzt mit dem 20 Jahre
jüngeren heißen Tätowierer zusammen oder mit dem
oder</v>
mit dem gleichaltrigen heißen Pappbecher Chef.</v>
Und die ganzen Komplikationen,
die sich dann daraus ergeben.</v>
Es ist ehrlich gesagt auf Dauer. Dadurch,
dass ich alle wirklich durchgeschaut habe,</v>
ist es langsam ein bisschen anstrengend.</v>
Aber ich will es jetzt noch schnell zu Ende
schauen.</v>
Ich glaube, ich bin bei den letzten drei oder vier
Folgen. Die fehlen mir jetzt noch.</v>
Aber was ganz interessant ist,
ist sowohl diese ganzen Identitätskonstruktionen,</v>
Millennials, Generation,
Ex usw und so fort.</v>
Und dass das zu Beginn der Serie Die Millennials
ja der der härteste Shit waren.</v>
Aber zum Ende der Serie sind die halt schon wieder
die Alten.</v>
Und das finde ich zum Beispiel ganz interessant.</v>
Und dann eben solche Sachen wie Frauen im
Business, Wie werden die behandelt,</v>
wie ist die Selbstwahrnehmung,
Was sind auch etablierte Perspektiven auf Karriere
in den USA?</v>
Also dann die beste Freundin,
die dann unbedingt Publisherin werden will und
dafür auch über nicht Leichen,</v>
aber dann doch Freundschaften geht und so.</v>
Also es ist aus dieser Perspektive interessant,
aber letztlich dann doch relativ oberflächlich.</v>
Also eine ganz klassische romantische Sitcom,
könnte man sagen.</v>
Eugen: Gut, ich bin jetzt noch nicht überzeugt,
aber es reicht.</v>
Arno: Ja, wenn man.</v>
Eugen: Es zusammenfasst, finde ich.</v>
Arno: Ja, ja, das ist tatsächlich so ein Zuballern,
wo man einfach nicht nachdenken muss.</v>
Fand ich auch mal ganz angenehm.</v>
Eugen: Du musst jetzt auch nicht unbedingt nachholen,
muss ich sagen. Wir erzählen einander davon.</v>
Arno: Ich musste auch während deiner Erzählung ein
bisschen daran denken, weil ich glaube,
es ist gar nicht so weit davon weg,</v>
nur eben auf einer anderen zeitlichen Ebene und
vielleicht politisch etwas inkorrekt.</v>
Also es geht überraschend viel gibt es,
geht es um Sex und schmutzige Witze und.</v>
Eugen: Um Sex geht es auch sehr viel. Das ist doch einer,
der gerade dieses Thema ist.</v>
Ganz zentral. Also, das haben Sie,
muss ich auch sagen.</v>
Das ist eigentlich auch immer hübsch umgesetzt. Es
ist schon sehr schwülstige.</v>
Also es ist zwar kein Weichzeichner,
aber früher war das alles Weichzeichner gewesen.
Ja,</v>
was ich nicht aushalte, was ich wirklich. Ein
Detail, das ich persönlich nicht mehr aushalte,
ist, dass dieses das Haus von Bill Clintons.</v>
Also abgesehen von allen politischen Fragen.</v>
Durchgehend blühende Glyzinien auf sich hängen
hat.</v>
Also, es geht unter in einem. In einem Wall von
Glyzinienblüten.</v>
Und erstens bin ich kein Fan von Glyzinien,
weil die riechen nicht gut meiner Meinung nach.</v>
Das ist persönlich. Und zweitens,
sie können nicht durchgehend blühen,
aber sie blühen immer.</v>
In jeder Staffel, in jeder Folge. Das treibt mich
in den Wahnsinn.</v>
Und das noch dazu. Symmetrie? Egal,
Genug.</v>
Arno: Spielt es dann auch grundsätzlich auch immer nur
was weiß ich im Sommer oder Frühling?</v>
Eugen: Ja, wahrscheinlich schon. Ich glaube,
das haben sie schon so ein bisschen erklärt. Das
ist dann immer die Season. Keine Ahnung, wann die</v>
ist, die wird halt im Frühling sein,
wo dann alle Bälle sind.</v>
Das passt dann eh von der Zeit her. Aber trotzdem,
es vergehen manchmal Wochen,</v>
keine Blüte bleibt bestehen. Aber kleines Detail
abgesehen von viel zu viel an Personal und dem
viel zu viel an Essen.</v>
Also echt, das macht nichts. Egal.</v>
Arno: Diese Dekadenz halt.</v>
Eugen: Sollen wir zu. Zu. Apropos Erotik. Zur
Antragserotik weitergehen.</v>
Arno: Ja, ganz kurz noch. Ich habe gestern,
weil ich gestern ganz frisch gesehen habe.</v>
Ich habe einen Running Man angeschaut.</v>
Eugen: Oh ja, Die.</v>
Arno: Verfilmung von Edgar Wright,
bekannt durch.</v>
Na, wie heißen Sie noch mal,
diese Zombiefilme aus Großbritannien.</v>
Der eine oder. Der andere?</v>
Eugen: Der lustige Shaun of the Dead. Ja,
doch.</v>
Okay. Das war. Das ist doch Shaun of the Dead.</v>
Und irgendwie. Und dann natürlich Scott.</v>
Arno: Pilgrim und solche Geschichten. Also,
er.</v>
Eugen: Ist auch von ihm.</v>
Arno: Ja, und ich mag den mochte.</v>
Eugen: Ich.</v>
Arno: Ja gar nicht.</v>
Eugen: Was denn? Scott Pilgrim.</v>
Arno: Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Ja.</v>
Muss ja nicht. Alles gleich gut?</v>
Eugen: Nein, nein. Ich finde es sehr gut,
dass es so bleibt.</v>
Unsere Beziehung frisch.</v>
Arno: Und der Running Man ist eben auch von ihm.</v>
Im Gegensatz zu der Verfilmung mit Arnold
Schwarzenegger in den 80er Jahren war es,</v>
glaube ich, noch sehr nah an dem Original von
Stephen King gehalten.</v>
Scheinbar.</v>
Eugen: Ah, das wusste ich schon mal,
das ist ein King, eine Kurzgeschichte oder Buch?</v>
Ja, genau.</v>
Arno: Die. Aber unter seinem Pseudonym. Wie war noch mal
sein Pseudonym?</v>
Veröffentlicht wurde damals. Und naja,
die Prämisse ist halt eben dieser normale
Arbeitertyp,</v>
der dann in diese Fernsehshow geworfen wird.</v>
Und der muss dann 30 Tage um sein Leben kämpfen,
um dann in dem Fall 1 Billion $ zu kriegen.</v>
Auf den Dollarscheinen ist natürlich Arnold
Schwarzenegger drauf.</v>
Das ist schön. Das ist. Das war tatsächlich sehr
süß.</v>
Ist natürlich auch eine Mediensatire.</v>
Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl,
vor zehn Jahren, zu Beginn der Trump.</v>
Eugen: Hat das so lang wie zehn Jahre stand.</v>
Arno: Trump hätte das sehr gut funktioniert.</v>
Jetzt hat es mich überhaupt nicht gecatcht und
zwar aus.</v>
Es war eigentlich ein guter Film,
war auch unterhaltsam und so,
aber ich glaube,</v>
das, was er eigentlich wollte,
funktioniert einfach deshalb nicht mehr. Ich
meine, du kennst vielleicht auch diese Memes mit</v>
Make Dystopian Fiction again und wie sie alle
heißen.</v>
Und genau das ist hier das Problem,
dass eben quasi die die Wirklichkeit in ihrer
völligen Groteske</v>
im Prinzip diesen Film eingeholt hat und es als
Mediensatire und auch Groteske in</v>
dem Sinne nicht mehr so funktioniert.</v>
Und das fand ich sehr schade. Also ich hätte den
Film gern vor zehn Jahren gesehen.</v>
Dann wäre super gewesen. Ja,
das war so kurzes Fazit dazu.</v>
Ich will mich jetzt auch nicht länger damit
aufhalten. Kann man gut sehen.</v>
Man wird ihn aber vermutlich auch schnell
vergessen haben.</v>
Eugen: Den Übergang zur Antragserotik ist jetzt natürlich
kaputt gemacht. Das ist ja schon klar.</v>
Arno: Ja.</v>
Eugen: Kommt irgendwann.</v>
Arno: Kann ich jetzt auch nichts für.</v>
Eugen: Irgendwann ein Mann mit nacktem Oberkörper.
Zumindest sind Brustwarzen irgendwann zu sehen.</v>
Arno: Ja, tatsächlich. Der Hauptdarsteller,
ordentlich durchtrainiert,
muss natürlich ordentlich da.</v>
Eugen: Dann machen wir das so Erotik,
nackte Körper, ordentlich durchtrainiert,
Antragserotik.</v>
Arno: Auch durchtrainiert. War der Antrag,
den wir jetzt wir heißt Stefan Höltgen Heiner
Fangerau,</v>
das ist mein Doktorvater und die Michaela Clark,
die ihn hauptverantwortlich eingereicht hat,</v>
eingereicht haben, und zwar bei der Fritz Thyssen
Stiftung.</v>
Wenn mich nicht alles täuscht Ich war zwar ein
Reicher, und zwar zu einem,</v>
zu einem Thema. Da bin ich drauf gestoßen mit dem
Stefan Höltgen, als er bei uns in Bern war,</v>
zur Tagung History Sizing Games.</v>
Eugen: Ah ja, da war ich nicht mehr da.</v>
Arno: An unserem Gesellschaftsabend sprachen wir dann
darüber, dass wir ein gemeinsames Interesse haben,</v>
nämlich medizinische Bilder in der Popkultur.</v>
Eugen: Oh, okay, ich hätte jetzt gesagt Computer.</v>
Aber das macht auch Sinn.</v>
Arno: Das war. Das war nämlich dann tatsächlich sehr
interessant.</v>
Er hat sich schon sehr viele. Er hat ja,
glaube ich, in seiner seinem ersten akademischen
Leben auf sehr viel zu Horror Games und teilweise</v>
auch zu Porn Studies.</v>
Eugen: Das wusste ich und Horror. Aber nicht Games,
sondern Horror Film Filme.</v>
Arno: Genau.</v>
Eugen: Ja eben.</v>
Arno: Und ich komme ja eben aus dem Medical Humanities
Medizingeschichte usw Ecke so ein bisschen und wir
sind drauf gekommen,</v>
dass es eigentlich mal total spannend wäre,
sich anzuschauen, was denn das Faszinierende ist
an diesen,</v>
ja an Kameraeinstellungen zum Beispiel,
die sich durch das Körperinnere bewegen,</v>
also wie zum Beispiel bei The Fantastic Voyage.</v>
Wenn du da mit so einem Boot durch den Körper
fährst oder oder aber auch im Horrorfilm,</v>
wenn der Körper aufgebrochen ist und man sieht
dann halt diese ganzen Innereien und so und
gleichzeitig gibt es auch ganz viel an Forschung</v>
zu Fotografie, zu Filmen,
die dann zum Beispiel in der Kolonoskopie,
also Darmspiegelung usw gemacht werden,</v>
was da die Ästhetiken sind und so. Und genau dazu
haben wir jetzt eben einen Antrag eingereicht,</v>
der hoffentlich durchgeht,
für nächstes Jahr in Düsseldorf eine Tagung zu
machen,</v>
die sich genau mit diesem Thema befasst.</v>
Eugen: Und schön, dass du mich an den Film Die
phantastische Reise erinnerst.</v>
Arno: Ja, also es gibt ja zwei. Es gibt das originale
60er Jahren.</v>
Eugen: Das finde.</v>
Arno: Ich ganz toll mit diesem.</v>
Eugen: Gott.</v>
Arno: Mit der Glatze. Der Bösewicht,
der, der auch schon ein Bösewicht bei Bond
gespielt hat.</v>
Eugen: The Donald Pleasants, glaube ich,
oder?</v>
Arno: Genau. Und hätte ich jetzt nicht als Glatze
bezeichnet.</v>
Eugen: Ich dachte zuerst Yul Brynner.</v>
Arno: Und die Neuverfilmung mit Dennis Quaid.</v>
Eugen: Dennis Quaid. Das weiß auch der.</v>
Arno: Frühen 90er oder Ende der 80er,
oder ich.</v>
Eugen: Glaube, der. Welt ist das. Aber das wurde noch gar
nicht neu verfilmt, oder?</v>
Das wird sich ja dann auch anbieten,
nachdem das.</v>
Arno: Kann nicht mehr lange dauern. Ja,
ja.</v>
Eugen: Oder.</v>
Arno: Es gibt ja zum Beispiel auch diese Folge von den
Simpsons von Futurama, wo es dann im Darmtrakt
sich eine Zivilisation ansiedelt.</v>
Oder solche Zeichentrickserien wie Es war einmal
der Mensch oder so.</v>
Eugen: Und Space Quest fünf Da reist man dann auch
miniaturisiert durch den Körper,</v>
von der.</v>
Arno: Tatsächlich. Ja, das wusste ich nicht.</v>
Eugen: Ja, aber es stimmt. Das kannst du jetzt dir gleich
mitnehmen für.</v>
Für die Konferenz, die hoffentlich stattfinden
wird.</v>
Arno: Bei diesem Spiel. Was ich für Horror Game Politics
analysiert habe, ist ja auch das finale Level
spielt dann im Magen Darm Trakt des</v>
Großvaters.</v>
Eugen: Aufruf an alle unsere Hörerinnen,
doch bitte noch zu schicken,
in welchen Computerspielen man sonst durch Körper</v>
reist.</v>
Arno: Das wäre tatsächlich.</v>
Eugen: Es wäre schon cool. Also ich finde das immer. Ich
ich liebe solche Aufrufe auf Social Media,</v>
was da noch alles reinkommt. Abgesehen von
Effekten findet man da ziemlich viele coole
Sachen.</v>
Arno: Ja, ja, so ein paar Sachen wie eben Sergeant
Simulator, wo man dann dem Trump während der Fahrt
im Krankenwagen ein Herz einsetzen muss und</v>
entscheiden muss, Soll es ein Herz aus Gold oder
Stein sein.</v>
Solche Geschichten. Aber da gibt es sicher noch
viel, viel mehr, was man entdecken kann.</v>
Oder vielleicht Catch the Sperm ja auch.</v>
Was ja dann ein Schweizer Spiel,
ein Schweizer Spiel von 2001 war,
wenn ich mich richtig erinnere,</v>
in dem es darum geht, dass man eben mit einem
Artefakt, ja, mit einer Art Kondom Kescher,</v>
kann das sein?</v>
Eugen: Ich habe es nie gespielt.</v>
Arno: Ich habe sogar mal gespielt.</v>
Eugen: Ist aber sicher Screenshots dazu.</v>
Arno: Ja, ich war mal im Gespräch mit einem Urologen,
wo wir überlegt hatten, dazu mal einen Text zu
schreiben.</v>
Das hat sich leider, vielleicht aber auch zum
Glück nie ergeben.</v>
Und ja, solche Geschichten sollen da irgendwie
vorkommen.</v>
Aber eben auch Filme. Kunst. Die Beschäftigung der
Wissenschaft mit solchen Intros,</v>
Introspektiven im wahrsten Sinne Perspektiven auf
den Körper.</v>
Ja, das wird, glaube ich,
eine sehr, sehr tolle Tagung,
wenn sie denn kommt.</v>
Und ganz großartig, wenn sie wirklich zustande
kommt.</v>
Wir haben zum einen einen Workshop,
in dem quasi live dargestellt wird,
wie mit solchen.</v>
Ja, wie mit Effekten in Horrorfilmen gearbeitet
wird, also wie Innereien dargestellt werden usw
und so fort.</v>
Welche muss.</v>
Eugen: Ich kaufen, damit ich so.</v>
Arno: Ungefähr. Genau. Ja, ich habe ja auch schon sehr
viel Kunstblut schon im Blut im Gesicht gehabt bei
meinen Komparsentätigkeiten.</v>
Das war dann so eine Mischung aus Johannisbeersaft
und noch verschiedene anderen,</v>
furchtbar klebrig und im Sommer mit Mücken auch
nicht so richtig geil.</v>
Eugen: Aber behält wenigstens die Farbe oder im Gegensatz
zu echtem.</v>
Arno: Blut ja wirklich toll. Und das andere ist,
wir hätten als Keynote, wenn es denn klappt,</v>
eben den Jörg Buttgereit,
der ja für eine ganze Reihe von Horrorfilmen wie
wie hieß der eine nochmal Nekrophilia</v>
oder so ähnlich in den 80er und frühen 90er sehr
sehr bekannt geworden ist.</v>
Ich drücke.</v>
Eugen: Ich drücke die Daumen.</v>
Arno: Das wäre wirklich wundervoll und ich würde.</v>
Lade dich sehr herzlich ein,
da auch vorbeizuschauen.</v>
Eugen: Wann wäre das denn?</v>
Arno: Nächstes Jahr habe ich vergessen. Nächstes Jahr
irgendwann.</v>
Eugen: Es kann sich aus. Das geht sich dann wieder aus.</v>
Dieses Jahr darf ich nichts mehr machen. Nächstes
Jahr? Gerne.</v>
Arno: Ja, Ja.</v>
Eugen: Ja. Kann ich über fünf reden? Hat sich das endlich
auch ausgezahlt, dass ich das gespielt habe?</v>
Arno: Ja und guck, es hat ja auch voll gut gepasst,
weil auch die Poster, die es auch in diesem
Kontext durchaus eine Rolle spielen und Erotik,</v>
Antragserotik und so.</v>
Eugen: Jetzt ja den, den die Kurve gekratzt,
den Bogen geschlossen.</v>
Ähm ja. Ja, wir machen den Podcast zu nutzen wir
gleich den.</v>
Arno: Deckel auf dem Pott.</v>
Eugen: Deckel auf den Pott abschließen,
abschicken.</v>
Danke Arno für das Gespräch und einen Blick ins
Innere, in das Innerste des Menschen.</v>
Und ähm, ja, ich versuche mir anzugewöhnen,
dass wir auch ein bisschen unseren Hörern und
Hörerinnen danken.</v>
Ähm, und auch wieder der Aufruf Also falls ihr
Spiele, Filme, Serien kennt,</v>
wo das Innere des menschlichen Körpers oder von
Körpern beleuchtet wird.</v>
Denn dann gebt doch Bescheid. Können wir gleich
davon profitieren?</v>
Ja, vielen Dank. Und bis zum nächsten Mal.</v>
Und Arno, dir persönlich noch einen Papa?</v>
Bis zum nächsten Mal.</v>
Arno: Dir auch. Macht's gut. Tschüss.</v>
Intro: Grüß dich. Bitte schön.</v>
Sandra.</v>
O!</v>
Eugen
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