"Besser als Rauchen."
Von Obdachlosenasylen, Vladimir, Telenovelas, Donuts und antimemetischen blauen Prinzen
12.06.2026 74 min
Zusammenfassung & Show Notes
Ende Mai trafen Arno und Eugen einander, um die bizarren Auswüchse des Casual Capitalism im Spiel zu analysieren. Im “Hard Work” besprechen die beiden Arnos jüngsten Blog Beitrag zum casual mobile game “Flop House”, in welchem Spieler*innen die Profite eines Obdachlosenasyls maximieren sollen. Das Motiv dafür lässt nicht nur Eugen ratlos staunen. Im Softwork tauschen Eugen und Arno dann Lesetipps aus. Arno schwärmt von den Büchern There is no Antimemetics Division und Dungeon Crawler Carl; Eugen berichtet von Madame Bovary und dem neuen Buch von Cécile Loetz und Jakob Müller über die jüngere Geschichte von Erziehungsmodellen. Anlässlich der gesehenen Filme und Serien sprechen die beiden über Telenovelas, Paten, Die oberen 10.000 und polyamoröse Akademiker*innen. Arno weiss nicht so recht, warum er so viele Stunden mit Starfield verbracht hat, während Eugen wiederum sehr wohl weiß warum er fast ebenso viele Stunden allein und mit seinen Buben Blue Prince gespielt hat. In der Antragserotik berichtet Arno schließlich von einem erfolgreichen Antrag für die kommende Tagung zum KörperInneren in der Populärkultur und Eugen erzählt von dem voranschreitenden Sammelband zur Ideengeschichte in der Welt des Schwarzen Auges.
Besprochener Text:
Besprochene Bücher:
Matt Dinniman. Dungeon Crawler Carl. 2020
Gustave Flaubert. Madame Bovary. 1856
Cécile Loetz und Jakob Müller. 'Jetzt bin ich schon wie meine Eltern' Wie Erziehung über Generationen wirkt. 2026
Dwyer Murphy. The House on Buzzards Bay. 2025
QMNTM [= Sam Hughes] There Is No Antimemetics Division
Besprochene Spiele:
Blue Prince (Dogubomb, Windows u.a. 2025)
The Casting of Frank Stone (Supermassive Games, Windows u.a. 2024)
A Game About Digging a Hole (Cyberwave, Windows u.a. 2025)
Starfield ( Bethesda Game Studios, Windows u.a. 2023)
Besprochene Filme/Serien:
Berlin: Die Dame mit dem Hermelin (E 2026)
High Society (US 1956. D: Charles Walters)
Der Pate (US 1972. D: Francis Ford Coppola)
Der Pate - Teil II (US 1974. D: Francis Ford Coppola)
Die Sklavin Isaura (BR 1976-1977)
Vladimir (US 2026)
Transkript
Intro/Outro: Kritisch. Bitte schön. Bitte schön.</v>
Sandra.</v>
Oh.</v>
Eugen: Hi, Arno.</v>
Arno: Hallo, Eugen. Schön, dich wieder zu sehen.</v>
Eugen: Ich glaube, wir tun jetzt einfach so,
als ob der zweimonatliche Rhythmus von Anfang an
geplant gewesen wäre.</v>
Und du schneidest dann das danach raus.</v>
Ja. Solange wir nicht aufgeben.</v>
Arno: Ja, es ist halt auch viel los. Muss man ja auch
sagen.</v>
Wir haben ja schon einiges an Sachen,
die wir nebenher und hauptsächlich machen.</v>
Eugen: Sachen, die wir machen. Solange sie das Leben auch
schöner machen, wäre es das wert.</v>
Ja, Also, wir können ja ein bisschen erzählen,
was bisher geschah.</v>
In letzter Zeit. Ähm. Wir sind mit unserem großen
Projekt CH Ludens im letzten Jahr.</v>
Es sind jetzt einige Sachen vorzubereiten. Das
eine große Ding war die Abschlussmonografie.</v>
Eine Monographie ist der falsche Ausdruck,
ist ein Sammelband. Und da haben wir uns auch
beschlossen, weil wir ein Team von 20 sind, das</v>
ein bisschen aufregender zu machen als einen
klassischen Sammelband mit eher kürzeren Texten,
die von Pierre-Yves Vignetten genannt werden.</v>
Da haben wir jetzt einen.</v>
Arno: Sammelband nennen, sondern eine Wunderkammer.</v>
Eugen: Wunderkammer wäre eine Möglichkeit. Spielbuch wäre
eine andere Möglichkeit,</v>
weil es ist ja die Idee gewesen,
es ist ein choose your own adventure bzw im
Französischen rous et le hero oder halt im</v>
Deutschen ganz prosaisch ein Abenteuerspielbuch zu
machen, wo man von Kapitel zu Kapitel sich dann
entscheiden kann,</v>
wie man weitergeht. Und ich habe gehört,
oder?</v>
Du hast mir gerade erzählt,
dass du jetzt gerade sehr eifrig am
Vignettenschreiben bist, weil wir brauchen auch</v>
mehr dafür. Natürlich. Das Ganze funktioniert ja
nicht mit 20, sondern wir wollen insgesamt 100
Texte und Kurztexte hier versammeln.</v>
Arno: Drunter geht es nicht.</v>
Eugen: Drunter geht es nicht, hat Pierre-Yves gesagt. Und
Pierre-Yves hat da auf jeden Fall recht.</v>
Arno: Ich möchte an der Stelle anmerken,
dass ich immer gesagt habe,
dass es zu viel.</v>
Eugen: Arno.</v>
Arno: Für die Nachwelt, falls es nachher dann weniger
wird.</v>
Dann kann ich nämlich sagen.</v>
Eugen: Kannst du wieder sagen, ich habe es ja gewusst,
aber die Hälfte der Zeit hast du eben nicht recht,
und das geht sich sehr gut aus.</v>
Arno: Ja, das stimmt.</v>
Eugen: Das ist ja auch ein bisschen unsere Dynamik,
oder? Ich behaupte, was ich alles ausgeht. Du
sagst, davon geht ein Bruchteil und dann treffen</v>
wir uns in der Mitte. Ähm,
also die 104 schaffen wir schon,
weil wir haben jetzt schon 50 Texte und wir</v>
brauchen bis September noch 50. Das das geht sich
aus.</v>
Ich wollte jetzt überleiten zu noch einem Output
unseres Projekts, um das du dich kümmerst,</v>
nämlich noch ein Podcast. Erzählst du uns kurz
davon?</v>
Arno: Also. Stimmt genau. Wir haben auch seit kurzem
einen Chludens de Podcast Podcast und in dem</v>
du, Eugen und ich ja mit den verschiedenen
Mitgliedern unserer kleinen Gruppe von Forschern
und Wissenschaftlern und Forscherinnen</v>
und Wissenschaftlerinnen sprechen. Über ihre
Projekte, über die Geschichten hinter diesen
Projekten,</v>
wie sie dazu gekommen sind,
was da eigentlich genau passiert und was so die
bisherigen Ergebnisse sind.</v>
Eugen: Wir werden dann einfach ganz brutal da unten
verlinken bisher schon erschienen sind.</v>
Ich glaube, die Eröffnungsfolge,
in der wir beide geredet haben,
ja dann die zweite Folge,</v>
in der ich mit Yannik von der Universität Lausanne
gesprochen habe und.</v>
Arno: Und die dritte Folge, die es jetzt vor kurzem
erschienen mit Patrick Mauch,</v>
mit dem ich über Gamescapes plus und das Gamelab
gesprochen habe.</v>
Eugen: Falls sich jetzt jemand fragt,
was Gamescape plus sein könnte.</v>
Wir werden es nicht erklären. Man muss einfach den
Podcast hören. Das wäre der zweite Output.</v>
Und wir? Wir geben ja wirklich gar keine Ruhe
dieses Jahr.</v>
Weil wir haben auch noch eine große Konferenz
organisiert im Ende September,</v>
Anfang Oktober, in einem wunderschönen,
wunderschönen Lokalität,
nämlich auf dem Monte Verita bei Ascona,</v>
wo wir uns extra beworben haben bei der ETH.</v>
Da gibt es nämlich die. Muss man nicht
nachschauen.</v>
Ich glaube, die besitzt einfach das Gebäude,
das ein ehemaliges. Müsste ich jetzt nachschauen.
Also ich weiß,</v>
das war früher eine Nudisten Naturalisten Kolonie
in den 20er Jahren und ich glaube eher immer so
ein bisschen so Künstlerkommunen dort.</v>
Das ist sehr, sehr hübsch. Und jetzt werden dort
Konferenzen organisiert,
für die man sich bewerben muss,</v>
ist. Stefano Franceschini,
Kongress.</v>
Stefano Franceschini, glaube ich. Heißen Sie.</v>
Arno: Ja, aber ich glaube, die Blumenkränze,
die man auf dem Kopf trägt,
sind schon obligatorisch,</v>
oder?</v>
Eugen: Ich würde das gar nicht fragen,
weil ich automatisch nur mit Blumenkranz dort
hinkommen wäre.</v>
Die Frage ist nur, wie sehr wir bekleidet sein
werden während unserer internationalen Konferenz
mit unseren Kolleginnen.</v>
Arno: Ob man das unbedingt will. Aber ja.</v>
Eugen: Ich bin auf jeden Fall. Es ist im Zweifelsfall
immer eher freizügig da.</v>
Arno: Ich benutze einfach meinen Pixelfilter.</v>
Eugen: Aber ich weiß nicht, ob die Welt schon dafür
bereit ist. Ich glaube, die Stimmung wäre gleich
eine ganz andere.</v>
Arno: Das stimmt. Bei den Vorträgen. Ja.</v>
Eugen: Gut. Also wir haben jetzt. Wir haben ein Buch,
das kommt, wir haben einen Podcast,</v>
der ist schon da, wir haben die Konferenz und das
vierte und das ist wirklich das alles,</v>
was wir versprochen haben,
beim Antrag wirklich erfüllt wird,
ist nämlich unsere Website mit einer Datenbank auf</v>
Chlotons, wo vor allem unsere Kollegen Kolleginnen
von der ZHDK schon sehr eifrig Schweizer Spiele
online stellen.</v>
Ich habe es mir gestern angeschaut und es ist
wirklich explodiert in den letzten Wochen. Also es
ist ein Wahnsinn, was die da da reinbuttern.</v>
Arno: Und es gibt ja auch so viele Spiele.</v>
Eugen: Ja, gut, es ist die Frage,
wie viele von uns.</v>
Ich glaube, wir haben jetzt eine Shortlist von
über 200 Spielen und mit den ganzen ach,</v>
was ist das noch mal die nicht militärisch,
sondern Schweizer Minitel Ähm.</v>
Arno: Ist das Teletex oder Videotex?</v>
Eugen: Ich glaube Videotex die Videotext Spiele sind ja
dann nochmal über 100 mal.</v>
Schon gut. Also wir geben keine Ruhe.</v>
Wir schreiben auch noch immer Papers,
auch wenn wir uns bemühen,
weniger dazu zu sagen.</v>
Wir haben auch wieder Pläne für Publikationen,
für die wir eigentlich grundsätzlich keine Zeit
hätten.</v>
Von denen erzählen wir dann in der Antragserotik
aber vor der Antragserotik.</v>
Wir machen es dann nochmal mit,
mit, mit sanfter Stimme.</v>
Oder möchtest du? Nein, ich glaube,
es ist jetzt schon ein Zeitpunkt,
sagst du.</v>
Arno: Also jetzt Nudisten und das ist mir jetzt
wirklich.</v>
Also ich bin ja dieser Podcast.</v>
Eugen: Hat eine Altersfreigabe ab 16,
damit wir es uns alle wieder beruhigen.</v>
Den Kopf nicht mehr so rot ist Teil eins.</v>
Arno: Schon heiß.</v>
Eugen: Hardwork. Die harte Arbeit kommt zuerst.</v>
Wir schauen uns an einen noch relativ jungen
Blogtext von Arno auf meinem Spielkulthypothese
Blog zu</v>
Flop House, einem Casual Game. Und das Ganze soll
der Anfang.</v>
Das Ganze wird der Anfang einer ganz formidablen
Reihe von Arno: Autoludografie.</v>
Das erklären wir dann gleich noch einmal zu Casual
Games sein, weil das ist eines unserer neuen
Interessensgebiete für nachfolgende</v>
Forschungsprojekte. Auf die harte Arbeit folgt wie
immer die etwas weichere Arbeit.</v>
Da werden wir erzählen von Filmen,
Serien, Büchern, die wir gelesen,
geschaut,</v>
gespielt haben und dann die Antragserotik.</v>
Ich kriege es nicht so ganz hin. Hm. Aber fangen
wir mit der harten Arbeit an!</v>
Also, Arno am 14:04. Ich stelle dich noch kurz vor
und dann lasse ich nur noch dich reden.</v>
Ähm, ist eine Autolotografie zu Flophouse
erschienen?</v>
Ähm. Und ich sehe gerade,
das ist ja gar nicht der Auftakttext unserer Reihe
zu Casual Games,</v>
sondern schon der zweite Text,
weil der erste war ein methodischer auch von dir.</v>
Ich habe da noch einiges nachzuliefern und das
Ganze entsteht im Rahmen eines geplanten
Forschungsprojektes von uns beiden</v>
mit Partnerinnen. Die Ideengeschichte in Casual
Games uns genauer anzuschauen,</v>
weil wir schon noch immer den Eindruck haben,
dass auch wenn es immer mehr wissenschaftliche
Publikationen zu dem Thema gibt,</v>
Casual Games so als Ganzes,
vor allem wenn es um Theorie geht,
eher noch ein bisschen abgestoppt wird,</v>
ist noch immer so ein bisschen das Schmuddelkind
der digitalen Spiele. Soll ich noch kurz erklären,
was eine Autoludografie ist?</v>
Oder sollen wir die Hörerinnen das selbst
herausfinden.</v>
Also Arno: Autoludografie habe ich irgendwann
angefangen auf meinem Blog,
dass ich einfach spiele,</v>
die ich gespielt habe. Ganz schnell und möglichst
kurz.</v>
So ganz kurz wird es dann eh nie einfach.</v>
Erste Gedanken dazu runterschreiben im Sinne wie
eine Autobiographie halt die Arno:
Autoludografie. Ja,</v>
es ist ein Bildungsbürgerwortspiel. Ähm,
und das hat mir eigentlich schon sehr geholfen,</v>
weil, wie auch in unserem Podcast ich dann immer
wieder auf Ideen kam, was man machen könnte. Und
hier nutzen wir das halt sehr gezielt, dass wir</v>
jetzt nicht Monate warten,
bis wir Spiele lang analysiert haben,
sondern erste Eindrücke mal aufschreiben, weil es</v>
geht im Augenblick halt darum,
vor allem Patterns zu erkennen,
Muster und Forschungshypothesen erst einmal zu</v>
entwickeln. Das Spiel, das du dir ausgesucht hast
Ich finde schon den, den,</v>
den, den Header ja eigentlich abstoßen,
muss ich sagen.</v>
Also ich finde ja eigentlich alles an dem Spiel
ganz furchtbar. Aber schauen wir mal,</v>
was deine Meinung dazu ist. Also Flophouse,
was ist ein Flop House?</v>
Was macht man in Flophouse? Und wo hast du es
gespielt und wann und wie lange?</v>
Arno: Viel zu lange. Gespielt habe ich es ja im April
eben.</v>
Also Anfang April ist schon ein paar Monate her.</v>
Da hatte ich eben im Zuge dieser Überlegungen zu
diesem Projekt mir vorgenommen,</v>
mal eine ganze Reihe von Casual Games zu spielen.</v>
Und meine Methode war zur Aus,
zum Aussuchen dieser Spiele,
das ich über die Werbung anderer spiele,</v>
mir quasi das nächste Spiel aussuchen.</v>
Eugen: Ja, stimmt. Sehr coole Idee,
finde ich übrigens.</v>
Arno: Ja, ich habe auch ein bisschen das Gefühl,
dass das nämlich auch der Weg ist,</v>
in dem ein großer Teil anderer Spiele überhaupt
runtergeladen wird.</v>
Und so bin ich eben bei Flophouse gelandet.</v>
Das ist ein Spiel eines israelischen Anbieters von
20 25 Crazy Labs heißen die und die haben weil sie
nicht</v>
60 70 Spiele Handyspiele schon veröffentlicht.</v>
Die sind auch Publisher,
Soweit ich das weiß.</v>
Wie das bei Casual Games oder Mobile Games,
besser gesagt üblich ist,
findet man nicht so richtig viel raus,</v>
weil das alles nur success,
aber man weiß nicht was dahinter steckt und ist
aber an sich total spannendes Spiel,</v>
weil Flop House. Der Name sagt es schon.</v>
Also ich musste den Begriff auch.</v>
Eugen: Aber ich wollte gerade.</v>
Arno: Fragen. Der Name bedeutet auf Deutsch quasi
Obdachlosenasyl.</v>
Ich glaube, es ist ein bisschen so ein pejorativer
Begriff.</v>
Ich weiß nicht, ob es in Deutschland auch einen
abwertenden Begriff vom Flophouse gibt.</v>
Da ist mir jetzt fällt mir jetzt nichts ein,
aber es ist eben so ein so ein obdachlosen Shelter
im Prinzip.</v>
Und ja, wenn man auf diese Downloadseite geht,
dann steht da auch schön werde Manager eines
Obdachlosen Shelters.</v>
Hilft den Leuten immer. Also diese ganz
prosozialen Sachen.</v>
Und wenn man es dann spielt,
stellt man fest, es ist ein sogenanntes Hyper
Casual Game,</v>
dass also darauf ausgelegt ist,
mit möglichst einfachen Spielmechaniken möglichst
langfristig den Spieler an sich zu binden.</v>
Das heißt in dem Fall, es ist ein Aufbauspiel,
in dem man eben der Manager eines besagten
Shelters ist.</v>
Und man muss das ganze Ding möglichst effizient
und das heißt möglichst monetär gewinnbringend.</v>
Eugen: Ja, da fängt es ja schon mal an für mich.</v>
Ich kenne also ich hatte jetzt nicht so.</v>
Ich meine, stimmt nicht. Ich habe schon auch sogar
mal in einer Küche mitgearbeitet,</v>
für ein halbes Jahr lang. Aber ich werde immer
davon ausgegangen, dass das alles Non Profit
Organisationen sind,</v>
klassischerweise in oft sehr von irgendwelchen
religiösen Organisationen oder sonstigen Vereinen,</v>
die Non Nonprofits sind,
soweit ich das weiß, also hier aus Wien.</v>
Der Gedanke, daraus Geld zu holen ist,
finde ich an sich ja schon eine Perversion.</v>
Arno: Das ist auch das, weswegen ich dann sehr gespannt
war, wie das Spiel sich entwickelt.</v>
Also man hat im Moment am Anfang dieses völlig
heruntergekommene drei Zimmer Ding,</v>
wo überall Müll liegt und als statt Betten dann
Kartons auf dem Boden liegen und brennende
Mülltonnen</v>
usw. Also es gibt so eine klassische Aufteilung.</v>
Ich glaube es gibt ein Bad am Anfang,
einen Schlafraum und eine Küche.</v>
Wenn ich mich richtig erinnere und ich meine,
es ist ein Aufbauspiel.</v>
Deswegen ist klar, das alles muss möglichst auf
niedrigem Level beginnen und es sieht eben aus wie
eine letztlich wie eine Müllhalde,</v>
bei der die Leute dann eben auf dem Boden schlafen
und dafür aber auch bezahlen und auch das Geld
dafür haben.</v>
Und die müssen im Prinzip für jeden Service dann
zahlen den, den sie dort in Anspruch nehmen und
das ist halt.</v>
Also es ist in gewisser Weise,
es entwickelt so einen gewissen Sog,
weil klar,</v>
diese Aufbauspiele Progression um des Teufels
willen, das zieht einen immer mit rein.</v>
Aber man hat eigentlich mit jeder Interaktion so
ein bisschen auch so ein Gefühl des leichten
Ekels,</v>
weil man hier einfach ein eine prosoziale
Institution genommen hat und über sie ein
hyperkapitalistisches</v>
Modell gestülpt hat. Also ich habe das in einem
Aufsatz, den ich darauffolgend mit Stefan Simon
geschrieben habe,</v>
systemische Überwältigung genannt. Das heißt,
dass ein soziales System,
der der Kapitalismus bzw die Wirtschaft sich</v>
eines anderen Systems annimmt und die eigene
Systemlogik überstülpt annimmt.</v>
Eugen: Ich werde dir sagen infiziert.</v>
Arno: Ja, einprügelt. Ja, und das genau das ist hier
eben der Fall.</v>
Und es ist so faszinierend,
weil es gibt so eine Umkehrung von verschiedenen
Aspekten.</v>
Also man hat dann zum Beispiel die verschiedenen
Obdachlosen.</v>
Ich glaube, es sind auch fast nur Männer,
wenn ich das richtig in Erinnerung habe,</v>
die Screenshots.</v>
Eugen: Aber ich habe einfach. Ja,
also ich meine, es sind teilweise.</v>
Sie haben nicht sehr viele Merkmale die Figuren,
aber ich sehe jetzt trotzdem eher männlich
codierte.</v>
Arno: Und die werden hauptsächlich als Ressource
benutzt.</v>
Dann hat man nachher auch solche merkwürdigen
Sachen wie VIP Events, wo dann die ihre Charity
Events machen können und da singen.</v>
Dann muss man ganz schnell ganz viele Tickets
verkaufen, um dann noch mehr Geld reinzukriegen.</v>
Oder es wird dann später angegliedert direkt an
das Obdachlosenasyl, ein Recyclingcenter für Müll,</v>
wo man dann Müll sortieren darf und dann den
recycelten Müll weiterverkauft.</v>
Eugen: Darf ich kurz einen Eindruck dazu sagen?</v>
Ja, das ARGE ist. Das wirkt ja so,
als ob jemand, der einfach gar keine Ahnung davon
hat und hardcore neoliberal was nicht</v>
indoktriniert wurde, versucht das Karitative zu
verstehen und zu übersetzen.</v>
Das ist so ein bisschen,
wie er versucht etwas darzustellen,
was er noch nie gesehen oder erlebt hat oder er,</v>
also die Entwicklerinnen. Es weiß nicht,
das ist so, wie wenn ich mir ausmalen würde,</v>
wie das Leben am Mars ist,
fühlt es sich ein bisschen an,
weil ja, wir haben Recycling,</v>
das ist gut und karitative Konzerte sind gut und
sich um Obdachlose kümmern ist auch gut.</v>
Aber dann holt man aus allem Profit raus,
was das Ganze zunichte macht.</v>
Arno: Ja, ja, es ist lustig, weil überall eigentlich nur
so Stereotype genommen werden.</v>
Und die werden eben durch den
hyperkapitalistischen Fleischwolf gedreht.</v>
Eugen: Ja, okay, okay, Okay, Okay. Nein,
nein, ich bin noch immer ein bisschen.</v>
Jedes Mal, wenn ich den Text lese. Und auch jetzt,
wenn du es erzählst, bin ich einfach atemlos.</v>
Das zu begreifen, weil ich glaube,
es ist nicht böse. Am Anfang dachte ich,
ist das eine böse Satire.</v>
So, dieses eure Armut kotzt mich an! Das Pickerl,
das man auf dem Maserati hinten drauf klebt,</v>
geht in die Richtung. Aber ich glaube das einfach.
Vielleicht war das sogar ein guter Wille da und es
ist aber halt total daneben gegangen.</v>
Gibt es sowas wie Interviews? Hast du irgendetwas
von von den Entwicklerinnen finden können?</v>
Gibt es überhaupt Berichterstattung,
irgendetwas dazu?</v>
Arno: Ich Ich glaube nicht. Es verkauft sich sehr gut,
glaube ich.</v>
Es wurde schon.</v>
Eugen: Hast du Verkaufszahlen gefunden? Oder halt
Ranglisten?</v>
Arno: Muss ich jetzt noch mal nachschauen. Ich hatte es
irgendwo mal, finde ich jetzt nicht.</v>
Aber es wurde schon auf der Homepage des
Entwicklers gefeiert, dass es ein großer Erfolg
ist.</v>
Und das heißt ja erstmal nichts. Also ich glaube,
böse Absicht in dem Sinne steckt nicht dahinter.</v>
Aber was es eben zeigt, ist eine völlige Ignoranz
gegenüber Diskursen und gegenüber Bedeutungen und
Wissen.</v>
Also was mir eben auffällt. Genau diese
Spielmechanik, die hier benutzt würde wurde,</v>
wurde im Prinzip nur mit einer anderen Skin in
mindestens 4 bis 5 anderen Szenarien benutzt.</v>
Eugen: Nee, dass kann man ja für alles machen,
für die Farbe, etc</v>
Arno: Also ich habe das gleiche Spiel quasi schon im
Krankenhaus gespielt, wo es vielleicht noch ein
bisschen mehr Sinn macht,</v>
weil da ja die Privatisierung schon eine Rolle
spielt.</v>
Aber es ist genauso schlimm und aber das gibt es
dann auch mit Freizeitparks oder Flughäfen oder
Polizeistationen,</v>
also schon diese gesellschaftlichen Institutionen,
die jeder kennt, aber die eben alle unter diese
eine Logik Gekehrt</v>
werden.</v>
Eugen: Okay, okay, Okay.</v>
Arno: Finde ich total faszinierend.</v>
Eugen: Ja, es ist. Es ist verstörend. Faszinierend.</v>
Arno: Fascinosum et Tremendum..</v>
Eugen: Definitiv. Sich das anzuschauen. Also,
es wäre.</v>
Ich bin gespannt, wenn wir uns noch mehr Casual
Games anschauen.</v>
Was wir da noch treffen. Und das ist. Es läuft
halt, weil du gesagt hast,
keine Berichterstattung, Es läuft halt unter dem</v>
Radar. Keine Ahnung, wie viele. Tausende,
Sicher.</v>
Hunderttausende. Vielleicht sogar Millionen.</v>
Keine Ahnung. Das gespielt haben. Aber ich.</v>
Arno: Glaube schon.</v>
Eugen: Wurde nicht darüber berichtet?</v>
Arno: Nein. Und ich glaube, das ist schon was.</v>
Eben durch diese Methodik über diese Werbung zu
gehen.</v>
Allein in den verschiedenen Werbeanzeigen ist das
ja genauso, dass hier irgendwelche Stereotype
völlig zugespitzt werden.</v>
Also von Sexismus über eben solche Mechanismen zu
benutzen oder auch.</v>
Über wie sagt man Intelligenz zu schreiben,
also zu sagen Also wer das nicht kann,</v>
ist dumm so zu sagen und du bist ja viel schlauer,
also spielt dieses Spiel.</v>
Solche solche Narrative finden ja auch statt.</v>
Das heißt.</v>
Eugen: Ja.</v>
Arno: Aber wenn man über solche Spiele dann geht,
rutscht man auch sehr schnell in solche
ideologisch ideologisch verzerrten</v>
Spielereien.</v>
Eugen: Und ich habe da ein bisschen Angst davor.</v>
Arno: Ganz interessant. Angst?</v>
Eugen: Ja, diese Videos und das ist genau. Es ist immer
dieser Druck, dieses Ach ja,</v>
ich wäre viel klüger als diese blöde Avatar,
der in dieser Werbung ist.</v>
Es ist schon wirklich. Also das Nette ist,
das mittlerweile so stupide ist,
dass ich erkenne, wobei ich bin nicht sicher bin,</v>
ob ich die ersten Male bin. Ich dachte ja,
das ist ein Rätselspiel,
kann ich mir anschauen. Meistens wird irgendein</v>
König von Lava gleich ertränkt und muss Münzen
irgendwie rausholen oder irgendein kleiner Dude
geht herum bei leicht bekleideten Kriegerinnen,</v>
die ihn runterwerfen. Das habe ich nie ganz
verstanden, dieses eine,
dass es sicher auch schon mal das Video und da</v>
muss er sich immer kämpfen gegen ein Monster und
das ist glaube ich sehr stupide. Mit Level sieben
kann er Level sechs bekämpfen und kriegt dann die</v>
Punkte usw Es ist dann, es sieht schon schnell
blöd aus, aber am Anfang denkt man sich ich glaube
ich ich wäre besser,</v>
da die Werbungen an.</v>
Arno: Sich ein eigenes Thema also bei Werbung ja.</v>
Eugen: Wir haben ja eine Reihe jetzt dafür.</v>
Arno: Ja, da kommt ja auch bald noch was. Und bei
Werbung ist es tatsächlich auch so,</v>
dass diese Werbung ja in sehr,
sehr vielen Fällen auch gar nicht das Spiel zeigt,</v>
das nachher gespielt wird oder dass das Gezeigte
nur einen minimalen Ausschnitt ausmacht.</v>
Eugen: Das wäre mein Verdacht auch. Und dass in
Wirklichkeit also dann ein furchtbar hässliches
Ding, dann dort, wo du quasi nichts machen kannst</v>
und die ganze Zeit irgendwie Geld zahlen muss. Da
das ist, hat er früh angefangen.</v>
Ich glaube die ich aber das fand ich noch
teilweise lustig, wenn teilweise was war das Boom
Beach oder irgendwas.</v>
Und dann gab es Werbevideos mit Arnold
Schwarzenegger zum Beispiel Oder mit älteren,</v>
meistens älteren Stars aus Hollywood,
die dann Werbung für Casual Games machen.</v>
In einer Phase, als ich die noch total verachtet
habe.</v>
Mittlerweile finde ich ja alles,
was so King usw produziert hat im Vergleich zu dem
was so was wie Flophouse ist quasi hochqualitativ</v>
und habe schon viele viele Stunden mit
irgendwelchen Clash Royale und Candy Candy Crush
usw verbracht.</v>
Erzähl uns noch kurz was. Ich habe da.</v>
Ich habe noch nicht gelesen,
aber wir haben schon einen nächsten Artikel in der
Reihe zu Casual Games von dir.</v>
Kannst du da kurz teasern,
was von was da kommen wird?</v>
Arno: Genau da geht es auch tatsächlich um Werbung.</v>
Weil ich finde das ein wichtiges Thema,
weil viele solcher Mobile Games sich
ausschließlich über Werbung finanzieren oder</v>
hauptsächlich. Und versuche da zum Ersten zuerst
überhaupt einmal so eine Art Phänomenologie
aufzubauen.</v>
Also welche verschiedenen Formen von Werbung gibt
es wo im Spiel, wie werden sie getriggert und usw
den Text auch nicht nicht mehr.</v>
Ganz genau.</v>
Eugen: Du musst es nicht. Es ging um einen Teaser,
einer Teaser, den ich jetzt einfach für dich
selbst auch.</v>
Arno: Das ist so ein erster Versuch eben überhaupt mal
zu schauen was.</v>
Was ist da eigentlich los? Wird auch wie bei
diesem allerersten Text,
den ich zu Casual Games damals geschrieben habe,</v>
auch so ein bisschen auch gefächert,
wo ein bisschen die Methode,
die methodischen Probleme liegen.</v>
Also zum Beispiel genau wie hier bei Flophouse,
dass es sehr wenig Begleitmaterial,</v>
Begleittexte wie Interviews usw zu diesen Spielen
gibt oder auch zu den Interviews,</v>
zu den Entwicklern und zu den Publishern usw.</v>
Also das heißt man findet sehr wenig und es dürfte
wahrscheinlich auch sehr schwierig werden,
solche Leute vors Mikrofon zu kriegen.</v>
Ja, da bin ich. Das sind solche Sachen,
die da eine Rolle spielen. Und dieses Thema
Werbung ist einfach genau aus den genannten</v>
Gründen so interessant, weil zum einen Werbung
immer eine Art Scheinwelt aufbaut,</v>
die vielleicht auch gar nicht das verkauft,
was am Ende bei rauskommt.</v>
Und zum anderen finde ich das extrem interessant,
wie das strukturell eben verhakt ist mit den
Spielen,</v>
aber dann eben auch mit den Studios usw.</v>
Eugen: Ich schaue mir gerade an,
auch für ein anderes Projekt auch noch ein Casual
Game namens Cards mit K geschrieben.</v>
Sammelkarten, Deckbuilder Spiel,
das im zweiten Weltkrieg stattfindet.</v>
Und das ist interessant,
auch weil es ein bisschen mehr High Profile ist,
weil es von den Machern von Eve Online gemacht</v>
wurde. Und es dürfte eigentlich,
soweit ich das gesehen habe,
auch ziemlich erfolgreich sein.</v>
Ich habe natürlich, ich bin ja immer so ein
Mimöschen, Ich finde dann ein paar Sachen immer
gleich problematisch.</v>
Also ich finde das Spiel nicht problematisch,
aber das macht jetzt auch keinen Sinn.</v>
Es ist sehr spannend, weil es benutzt total die
Ästhetik, die viele vielleicht noch kennen,</v>
so vom Zweiten Weltkrieg die glorifizierende.</v>
Erstens von den ganzen Kriegsmaschinen,
Deutsche Panzer, Raketen Flieger und ich weiß
nicht was,</v>
weil die einzelnen Karten. Und dann habe ich auch
gesehen, warum mir das so bekannt vorkommt.</v>
Übernehmen vor allem Bilder von ehemaligen
Modellbau Sets.</v>
Also ich weiß nicht, ob du in diesem Rabbit Hole
jemals warst. Ich habe ja versucht alles nerdige
was irgendwie ging in den 80er und 90er Jahren</v>
durchzumachen.</v>
Arno: Ja, ich habe diese Plastikdinger von Revell.</v>
Eugen: Ich hatte ja von Revell,
von Gott, wie heißt das?</v>
Der Italienische. Jetzt habe ich den Namen
vergessen. Ach, egal.</v>
Ich hätte mich besser vorbereiten sollen. Ich
glaube, ich war das Japanische.</v>
Dann gab es ein französisches War das Airfix.</v>
Revell ist witzigerweise deutsch und dann gab es
noch ein italienisches. Und angefangen hat es,</v>
weil mein Vater Schlachtschiffe gebaut hat.</v>
Gott hatte das hat lange gebraucht. Habe ich dann
natürlich auch machen wollen und habe dann aber
auch, weil ich immer gleich übertrieben habe, vor</v>
allem deutsche Flieger gebastelt. In der Zeit hast
du halt diese Bilder, die das sehr in Szene setzen
und das hast du da alles wieder und das ist halt,</v>
ähm, ja, also sehr historische Kontextualisierung
findet man da nicht viele.</v>
Da kann man einfach wirklich noch diese
Heldenabenteuer spielen. Muss ich mir aber länger
anschauen. Also darauf bin ich gespannt.</v>
Und sonst bin ich ja auf dem Weg zu meinem
Teilprojekt, wenn das Projekt finanziert wird,</v>
und zwar die Ideengeschichte des Aufräumens,
weil mich vor allem die Spiele interessieren,</v>
wo man irgendwelche Steinchen in Ordnung bringen
muss. Also angefangen von.</v>
Arno: Projekt für Casual Games,
jetzt.</v>
Eugen: Teilprojekt für Casual Games. Genau das ist es,
kam mir, glaube ich, eher zwischendurch im Stress
des Schreibens und mittlerweile bin ich sehr</v>
begeistert davon. Also habe ich mir jetzt wieder
angeschaut.</v>
Candy Crush habe ich auch da und mich so ein
bisschen der Geschichte des Aufräumens im
weitesten Sinne auch des Ordnungsschaffens.</v>
In Games schon.</v>
Arno: Also eigentlich alle Spiele,
wo der Bildschirm leer gemacht werden muss,
wie diese.</v>
Diese Spiele, wo du so ein Loch durch die Gegend
führst und dann möglichst viel in das Loch
verschwinden muss und so.</v>
Eugen: Du meinst sowas wie Donut Country,
Donut County?</v>
Arno: Da gibt es mittlerweile einige.</v>
Eugen: Und Digging a Hole. Das kommt bei meinen Softworks
vor. Die Rolle habe ich gespielt.</v>
Ja. Ja, Wobei das mich aus mehreren Gründen fertig
macht, weil es, um es mit den Worten von Marie
Kondo zu sagen es spielt keine Rolle,</v>
weil es ist nicht schön aufgeräumt häufig. Also
gerade bei Jule bleibt immer was übrig.</v>
Das irritiert mich. Ich hätte es gerne nachher
wirklich niht aufgeräumt.</v>
Arno: Bei diesen Schwarzes-Loch-Spielen,
finde ich.</v>
Also die spiele ich ja sehr gerne. Was mich da so
fasziniert ist eher die,</v>
die die Grafik bzw die die Physik von den in das
Loch fallenden Gegenständen.</v>
Die finde ich, das hat so ein befriedigendes
Gefühl wie die so organisch.</v>
Eugen: Also befriedigend und das Gefühl von Befriedigung
ist tatsächlich ein Kernmoment in diesen Sachen.</v>
Dann springen wir doch gleich weiter.</v>
Nutzen wir das. Wir. Wir wollten es ja heute kurz
und knackig machen, Dann gehen wir von den
Hardworks zu den Softworks über.</v>
Ich muss mich mehr darauf konzentrieren,
dass meine Sätze auch wirklich Sinn machen.</v>
Es tut mir leid.</v>
Arno: Ach was. Wir leben im postfaktischen Zeitalter.</v>
Eugen: Nein, ich lebe nicht im postfaktischen Zeitalter.
Ich möchte ab jetzt nur noch Sätze sagen,</v>
die man auch lesen könnte. Mit einem Punkt und
einem Ende und einem Verb.</v>
Softworks. Arno, möchtest du anfangen?</v>
Arno: Ich kann anfangen. Ich habe gespielt und spiele
leider immer noch Starfield und.</v>
Eugen: Du spielst es noch immer. Aber Starfield ist das
auch sowas kurzes, abgeschlossenes. Das ist doch
so klein und nicht.</v>
Arno: Ja, ja, So wie das bei den Bethesda Games ja immer
der Fall ist.</v>
Fallout und wie sie so heißen,
haben die eigentlich nur vorlaut?</v>
Nein, die haben auch die ganzen.</v>
Eugen: Zumindest die Elder Scrolls.</v>
Arno: Ja, ja, genau. Das war's.</v>
Eugen: Wir haben gerade ein Paper dazu herausgebracht.</v>
Sorry. Das können wir auch. Eine kurze
Eigenwerbung.</v>
Wir haben ein sehr schönes Paper gemeinsam
geschrieben. Wir zwei mit der Aurelia zu
Geschichtsbüchern in Skyrim,</v>
das im neuen, wunderschönen Sammelband des
umtriebigsten Dr.</v>
Doktors der Welt, nämlich Rudolf Anders,
gemeinsam mit Jacob Birken erschienen ist.</v>
Zu der Welt von The Elder Scrolls So Werbepause zu
Ende.</v>
Arno: Ja, und Starfield ist. Ich hatte das vorher mal
irgendwo gelesen, ist im Prinzip vorlaut in Space
und es stimmt auch.</v>
Und was so faszinierend ist Es ist also,
Bethesda bleibt seinen Traditionen treu und es ist
unglaublich</v>
verbugt und äh, tut es mir dauernd ab und alles
funktioniert nicht und es treibt mich schier in
den Wahnsinn.</v>
Ja, und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung,
warum ich das jetzt schon so viele Stunden
gespielt habe.</v>
Weil es also dürfte dir. Ein bisschen.</v>
Eugen: Freude.</v>
Arno: Macht sich langsam und es wächst langsam auch ein
bisschen Aggressionen in mir.</v>
Aber irgendwie will ich dann doch noch so ein
bisschen noch diesen einen kleinen Planeten
anschauen und so was.</v>
Im Gegensatz zu den älteren Spielen finde ich auch
nicht so gut funktioniert.</v>
Ist es das Storywriter Storytelling? Also es ist
alles so, ich finde</v>
zumindest relativ unwichtig. Also man könnte schon
viel über Ideologie usw sprechen,</v>
aber es ist nichts, was mich so richtig packt,
muss ich ehrlich sagen.</v>
Und trotzdem spiele ich immer weiter.</v>
Holt mich bitte da raus.</v>
Eugen: Ich muss da sofort dran denken an den Mario
Donick?</v>
Ich weiß nicht. Es ist mir auch schon aufgefallen.</v>
Er ist ja der. Der. Der Meister der
Weltraumsimulationen.</v>
Ja, aber ich meine, der ist halt auch wirklich
sehr offen, was Weltraumsimulationen angeht.</v>
Vielfältige. Und ich liebe immer,
wenn auf Blue Sky, Blue,
Sky, Blue Sky.</v>
Arno: Ja auch.</v>
Eugen: Seine Screenshots von Starfield schickt.</v>
Also ich habe da das jüngste ist zwei Tage alt.</v>
Also er ist noch eifrig dabei. Ja,
ich bin schon.</v>
Ich habe dann schon immer Lust. Ich glaube,
es ist auch so, es erinnert mich ein bisschen an
die Faszination,</v>
die ich für No Man's Sky hatte. Ich glaube das.</v>
Vielleicht ist es das so ein bisschen,
dieses Explorative.</v>
Arno: Ja, ja, also ein Punkt ist sicher. Was ich schon
bei Fallout vier zum Beispiel gehasst habe,</v>
dass das Crafting auch wieder relativ stark ist.</v>
Eugen: Ja. Ja gut.</v>
Arno: Also Sie machen schon vieles auch richtig.</v>
So ist es nicht, sonst wäre ich nicht dabei.</v>
Also gerade dieses The Last Frontier Space und so.</v>
Dieses Exploring und die Welt erkunden und auch
viele neue schöne Sachen finden.</v>
Die Planeten sind wunderschön gestaltet.</v>
Kann man nicht, kann man nicht anders sagen,
aber es ist so erschöpfend.</v>
Also im Sinne von Exhausting und Kritik.</v>
Eugen: Wurde auch ziemlich zerlegt. Aber bitte.</v>
Dann schauen wir mal! Schauen wir mal,
wenn wir uns das nächste Mal treffen. In
vermutlich zweieinhalb Monaten. Nein, diesmal. Wir</v>
sollten vor dem Sommer noch was. Vielleicht
schaffen wir es im Juni noch einmal. Ob du dann
noch in Starfield bist oder nicht. Mich erinnert</v>
das dann immer. Verzeihung. Ich rede zu viel.</v>
Arno: Hab ich bis dahin in Pragmata bin. Das habe ich
mir auch runtergeladen, aber wegen Starfield noch
nicht gespielt.</v>
Eugen: Okay, okay. Also Pragmata wäre das Nächste.</v>
Gehen wir weiter. Starfield,
du bist noch am Entscheiden,
was du davon hältst und möchtest eigentlich</v>
jederzeit aufhören, um Zeit für Pragmata zu haben?</v>
Arno: Ja, genau. Also meine Meinung ist eigentlich schon
recht klar.</v>
Es ist ein furchtbares Spiel,
das man aber immer weiterspielen will.</v>
Eugen: Naja, besser als Raucher,
oder? Es ist eines der harmloseren Laster.</v>
Was hast du sonst noch gespielt? Bleiben wir mal
kurz bei den Spielen. Was sonst noch?
Ausschließlich Starfield. Ja,</v>
gut. Es ist keine Zeit für was anderes,
denn dann.</v>
Arno: Geht das ein oder andere Mal Das ein oder andere
Mobile Game, wo ich aber gerade jetzt keine
konkrete Liste habe.</v>
Eugen: Okay, da musst du ja auch nicht. Das ist mehr.</v>
So jetzt immer die Frage Was,
was ist dir hängen geblieben? Also bei mir die
Digging a Hole hatten wir,</v>
ist nicht so hängengeblieben,
also hat eine interessante wie sagt man
Euphoriekurve hat sehr hoch angefangen,</v>
weil es sehr lustige Idee also dass man im Garten
einfach ein Loch graben muss,</v>
um einen Schatz zu finden. Und dann halt fängt es
an weird zu werden, weil die Steine,</v>
die man findet und die Kohle und später Silber und
Gold kann man verkaufen,</v>
um sein Werkzeug zu verbessern und es wird.</v>
Es ist eine sehr interessante Physik,
weil das Loch wird gleich eine Art Höhle,</v>
in der man sich auch bald verletzen kann. Ich habe
es nicht geschafft, irgendwelche guten Rampen
Treppen runter zu machen,</v>
sondern ich habe einfach. Es war wirklich ein
riesiger Hohlraum rein. Ich bin immer
runtergeplumpst und musste auf mein Düsenpack</v>
zurückgreifen.</v>
Arno: Also ist das so eine 2D Seitenansicht?</v>
Eugen: Nein, nein, das 3D noch viel schlimmer.</v>
Es ist das was auch spannend ist unter der Erde.</v>
Wenn du erst genug Löcher gebuddelt hast und
Zusatzhöhlen, kannst du dich auch eigentlich nicht
mehr ohne Hilfsmittel orientieren.</v>
Also es ist dann schwer herauszufinden,
wo oben und unten ist. Und äh,
ja,</v>
das war auch dann der Moment,
wo ich gesagt habe, es reicht.</v>
Sehr gute Idee. Ich glaube,
das Ganze ist auch in einem Game entstanden und so
wirkt es auch.</v>
Also weil die Idee ist grandios begeistert.</v>
Kurz dann Longgame hat es mich ein bisschen
verloren.</v>
Arno: Was ich glaube, ein Problem bei solchen Spielen
ist im Prinzip auch bei Starfield,</v>
dass die sehr oft zumindest kein konkretes Ziel
haben.</v>
Eugen: Ja, also da gibt es halt dann Ansatz,
Aber das motiviert jetzt nicht so am Anfang
motiviert einen die Spielmechanik vor allem und</v>
das Buddeln und dass man dann immer schneller und
besser buddeln kann und dass man bessere
Ressourcen findet und dann Lichter hat und dann</v>
auch Sprengstoff reinwerfen kann. Aber dann,
dann war es das.</v>
Ich habe ein Spiel, sehr viel gespielt und das
werde ich vermutlich auch noch mehr spielen,</v>
bevor ich zu dem komme. Aber vielleicht noch kurz
sonst mit dem Auge, weil weiß nicht.</v>
Habe ich von der Quarry erzählt,
dass ich das letzte Mal mit meinem älteren Sohn
gespielt habe. Okay, das ist. Dann ist das</v>
abgehandelt. Das war sehr großer Spaß.</v>
Jetzt spielen wir das letzte Spiel von
Supermassive Games in die Richtung,</v>
dass ich noch nicht gespielt habe,
nämlich The Casting of Frank Stone,
was wirklich wirkt.</v>
Also ich finde es lustig. Ich habe es wieder
lustig mit meinem Sohn, aber das ist sehr,
sehr Low budget Horror Movie artig.</v>
Also schon auch so den B Movie aber B Movie Stil
mit einfach hohen spielerischen Werten umsetzt,</v>
ist Frank Stone einfach auch Ein bisschen Scheiße.</v>
Aber ja, das ist wirklich krass. Aber kann ganz
lustig sein.</v>
Und am anderen Spektrum. Also ein sehr
hochwertiges Spiel, das ich jetzt gerade spiele
mit meinem älteren Sohn und teilweise auch meinem</v>
jüngeren Sohn. Manchmal sitzen wir da zu dritt.
Auch da ist Blueprints wieder einmal Late to the
Game.</v>
Ich glaube, das war vor einem Jahr ein großer,
großer Hit.</v>
Ähm, puh, das heißt, ich muss es dir erklären.</v>
Um Himmels Willen, Es ist ein Indiespiel.</v>
Wahrscheinlich. Ich habe mir gar nicht die
Entwicklerinnen angeschaut. Ähm,</v>
die Story, die so ein bisschen auch austauschbar
ist. Man ist potenzieller Erbe für eine riesige
Villa und ein Vermögen eines Millionärs.</v>
Damit man das aber kriegt,
muss man den ominösen Raum 46 finden und hat.</v>
Also man hat unendlich Zeit eigentlich.</v>
Aber jeden Tag hat man nur sehr begrenzte
Ressourcen und die Villa verändert sich jedes Mal.</v>
Also es ist eigentlich wie ein es ist ein
bisschen.</v>
Kannst du dir vorstellen,
wie das verrückte Labyrinth,
weil es sind in ein Raster von,</v>
glaube ich fünf mal acht oder so hast du immer
Türen und wenn du durch eine Tür gehst,</v>
falls die sich öffnen lässt,
hast du drei Teile zur Auswahl.</v>
Also ein Raum, Das kann dann die Küche sein oder
das Esszimmer, das der Konferenzraum,</v>
die Sauna, das Glashaus usw. Und die erste große
Herausforderung ist, überhaupt mal bis oben zu
kommen,</v>
weil sie haben nicht immer in alle drei Richtungen
Türen, sondern manchmal nur nach rechts nach
links. Es gibt sehr viele Deadlands auch und die</v>
bringen aber immer irgendeine Ressource auch.</v>
Also in ein Zimmer gibt es Schlüssel und du
brauchst Schlüssel, um verschlossene Türen
aufzusperren. Du brauchst Münzen, um dir was</v>
kaufen zu können, weil es gibt da noch
kommisarisch zwischendurch und ich weiß nicht was
ein Room eines Juweliers. Es wird auch ein</v>
bisschen absurd, aber lustig. Ähm,
und dann gibt es auch noch Juwelen,
die brauchst du wiederum für die grünen Räume.</v>
Es ist sehr logisch aufgebaut. Es hat sehr viele
Gesetze, die man auch lernt und dann verbessert
und man merkt,</v>
wie man wirklich so nach öfteren Spielen immer
besser werden. Gestern habe ich es erstmals
geschafft in die Antichambre zu kommen und bin</v>
jetzt im Basement und da werde ich heute
weitermachen.</v>
Aber es macht mich im Augenblick sehr süchtig.</v>
Es ist sehr befriedigend. Es macht. Es ist sehr
hübsch gemacht auch und es ist kurzweilig.</v>
Ich genieße es auch so, dass ich einfach jetzt
einen kurzen Run machen kann. Der dauert 15
Minuten und dann mache ich wieder was anderes.</v>
Anstatt mich jetzt irgendwo rein zu tigern und
mich zu erinnern, welchen Planeten ich jetzt da
überhaupt gerade bin.</v>
Arno: Hört sich auch sehr spaßig an,
aber wo kommt der Titel Blueprints dann rein?</v>
Eugen: Naja, es ist ein Wortspiel. Das habe ich auch erst
kapiert, als ich meinem Sohn den Namen laut
vorgelesen habe. Also es ist der blaue Prinz auf</v>
Englisch, aber es sind auch die Blueprints,
also die Blaupausen, die also die Blaupausen ist,</v>
weil du jedes Mal die ganze Villa halt neu designt
quasi.</v>
Also du hast dann immer neue. Die Blueprints sind
auch der Grundriss.</v>
Du hast immer einen neuen Grundriss der Villa um
weiter zu kommen.</v>
Dazu gibt es da noch sehr viele versteckte,
also Briefe, die man findet.</v>
Man kann sie in den Computer einarbeiten. Man
Eines meiner Lieblingswerkzeuge ist ein
Vergrößerungsglas,</v>
mit dem ich dann Codes gefunden habe,
mit denen ich andere Ressourcen aufmachen konnte.
Und das Nette ist, man fängt jedes Mal mit Null</v>
an, muss ich neu durcharbeiten. Aber solange.</v>
Also ein bisschen ist es auch ein Roguelike.</v>
Arno: Ich sehe gerade Blue Prince und klar,
okay, bei mir.</v>
Ich dachte schon, was redet der Mensch da?</v>
Ja okay, aber gibt es auch einen Prinzen?</v>
Eugen: Ja, da gibt es auch. Es gibt dann. Also ich habe
bis jetzt das Kinderbuch von der Tochter des
Verstorbenen.</v>
Ich bin nicht gut in der Lore. Ich bin gut in der
Spielmechanik im Augenblick. Die Lore muss ich
dann irgendwann nachlesen, die ganzen Texte und da</v>
findest du viele Zeitungsausschnitte und es gibt
ein Kinderbuch, das heißt Der rote Prinz. Und ich
habe zumindest auch einen grünen Prinz irgendwo</v>
schon mal aus dem Augenwinkel gesehen. Also ich
nehme an, dass das auch einen Sinn ergibt in
irgendeiner Weise.</v>
Arno: Ich sehe gerade ein paar Screenshots und bin auch
fasziniert, wie komplex es letztlich ist.</v>
Also das ist also rein von der Architektur her der
Räume finde ich das schon faszinierend,</v>
wie das aufgebaut scheint. Ich weiß ja jetzt
wirklich gar nichts über das Spiel.</v>
Eugen: Es ist auch sehr hübsch gemacht. Also es ist so
ein seltsam Ding, was es immer dann leichter
macht,</v>
gleich hübsch zu sein, ohne dass man zu viel
investieren muss.</v>
Es ist auch, finde ich, sehr klug gemacht,
weil es so anpassungsfähig ist.</v>
Das heißt, Räume, die halt,
wenn sie eine Außenmauer sind,
Fenster haben haben sonst weiß nicht, ein</v>
Bücherregal an der Seite. Das einzige,
was mich ästhetisch irritiert ist,
dass wenn du einen Raum so baust,</v>
dass eine Tür von der einen Seite auf der Mauer
von einer anderen Seite endet,</v>
dann hast du ein verbarrikadiertes Tor von der
anderen Seite.</v>
Also mit Holzbrettern. Das ist hässlich. Das mache
ich nicht. Finde ich.</v>
Hätte ich es hübscher gefunden,
wenn Sie das durch eine Wand ersetzt hätten. Aber
sonst. Sonst gefällt es mir nur gut. Bis jetzt.</v>
Kann ich auch sehr empfehlen.</v>
Arno: Ist das auch so, dass so ein bisschen,
ich sage mal ideologisch geframed,
dass in so einem aristokratischen Setting ist?</v>
Eugen: Ja, also das ist. Im Augenblick versuche ich noch
nicht zu viel Gedanken daran zu verschwenden,</v>
aber ich habe mich doch schon gefragt das Ganze.
Ich überlege dann immer,
wie würde die Gamemechanik in anderen Settings</v>
funktionieren? Also es würde sehr gut zum Beispiel
als sowas wie Dungeon Keeper ja auch
funktionieren,</v>
dass du dir eigentlich einen Dungeon zusammenbaust
in so einem Fantasy Setting würde genauso gut
funktionieren.</v>
Du könntest eine Raumstation auch damit machen,
dann würde es sich auch leichter argumentieren
lassen. Warum das also warum das so modal ist und</v>
sich verändern lässt. Ähm,
hier hast du halt sehr viel UpperClass Oberschicht
und die ist die Attraktion davon halt.</v>
Also du hast Räume, die ich meine die meisten
Menschen nie sehen werden,
weil du hast halt einen Palast und du hast ein</v>
Spielzimmer. Und du hast da nicht nur einen Ein
Personal Schlafzimmer, sondern zwei Schlafzimmer.</v>
Ein Boudoir. Ich meine, wer hat heute noch ein
Boudoir?</v>
Wirklich? Wirklich wenige Menschen,
die ich kenne, haben ein Boudoir zu Hause in der
Wohnung.</v>
Ähm, ja. Es ist so ein bisschen. Mich erinnert es
an Gosford Park und wie es die Serie Downton
Abbey.</v>
Es ist sehr in diese Richtung,
aber sehr viel mehr kann ich dazu noch nicht
sagen,</v>
weil ich mir auch die ganzen Texte nicht
angeschaut habe.</v>
Arno: Aber das heißt, es gibt sie schon,
dieses klassische, diese embedded narratives.</v>
Wo du hier.</v>
Eugen: Ja, die sind sogar recht. Tagebuch findest ja
recht stark.</v>
Also viele, viele Briefe in Tresoren,
dann noch nicht in Tresoren.</v>
Dann hast du Zeitungsschnipsel und es ist.</v>
Es ist auch, glaube ich,
viel. Ähm, ja, so Mystery dahinter,
aber ich.</v>
Also es ist selten der Fall,
dass mich die Spielmechanik so fesselt,
dass ich die ganze Narration so ausblende.</v>
Bis jetzt.</v>
Arno: Ja. Ich bin ganz fasziniert,
dass es genau was du sagst du ja schon oft sehr
text und bildorientiert ist und das hier ja gar</v>
nicht der Fall.</v>
Eugen: Nur spielen, Wo andere nur durchlaufen und alles
umnieten, beharre ich dann kurz aus vor einem
Schreibtisch,</v>
um zu lesen, was da zu finden ist. Last of US habe
ich sehr viel Zeit mit den ganzen mit der ganzen
Lore verbracht.</v>
So, jetzt bin ich. Ich glaube ich habe zu lang
geredet, weil ich schaue auf die uhr.</v>
Wir sind schon weiter fortgeschritten.</v>
Möchtest du noch was erzählen von den Sachen,
die du gelesen und gesehen hast?</v>
Arno: Ja, gelesen möchte ich auf jeden Fall erwähnen.</v>
Ich habe zwei zwei Sachen gelesen bzw lese gerade
noch.</v>
Das eine ist ein Roman, der heißt There is no
Antimemetics Division.</v>
Von einem Autoren, der heißt QNTM,
also Quantum nur ohne Vokale geschrieben.</v>
Eugen: Okay.</v>
Arno: Und ich glaube, das ist ein Roman,
der wurde schon vor zehn Jahren in Form eines
Online.</v>
Romance geschrieben, wo dann eben monatlich glaube
ich dann so ein Kapitel veröffentlicht wurde oder
so und der ist jetzt letztes Jahr als Printversion</v>
sozusagen erschienen. Und das ist wirklich ein
faszinierender Roman, weil der eben von der
Antimymatics Division erzählt,</v>
dass es eine Regierungsorganisation,
die sich um sogenannte Unknowns kümmert und das
ist ja ein Begriff,</v>
der spätestens mit Rumsfeld eben bekannt geworden
ist, die Unknown Unknowns und Known Unknowns usw.</v>
Und hier geht es eben darum,
dass es Dinge in der Welt gibt,
von denen wir nichts wissen,</v>
aber die trotzdem existieren und die eine Gefahr
für die Menschheit darstellen und die auch eine
Gefahr für die Menschheit darstellen.</v>
Sobald man sie weiß. Und hier dieser ganze Roman
ist extrem um dieses Thema Gedächtnis.</v>
Wie gehen wir durch diese Welt? Was macht das
eigentlich mit uns, wenn wir Dinge wissen usw.</v>
Um diese Themen ja formuliert ist und es.</v>
Ich möchte eigentlich nicht zu viel erzählen.</v>
Es ist auch ein Roman, der mit sehr viel mit
Zeitsprüngen arbeitet und aus vielen Perspektiven
erzählt wird.</v>
Also es gibt einen allwissenden Erzähler und
wirklich faszinierend aufgebautes und spannend zu
lesen ist,</v>
weil, ja weil es in gewisser Weise so einen
kosmischen Horror erzählt,
also von Dingen erzählt,</v>
die so groß sind, dass man sie gar nicht erfassen
kann.</v>
Und das ist der erste Roman,
wo dieser Gedanke eigentlich wirklich zum Ersten
Mal bei mir funktioniert hat.</v>
Cool.</v>
Eugen: Okay, also ich habe ihn gerade während du erzählt
hast, mir mir mal vorgemerkt und ich glaube,</v>
ich werde mir auf meinem Reader runterholen und
ließ es im Original oder in Übersetzung.</v>
Arno: Ich habe es in Englisch gelesen. Ich weiß gar
nicht, ob es eine Übersetzung gibt.</v>
Eugen: Es gibt. Ich habe gegoogelt. Es tut mir leid.</v>
Ein bisschen unhöflich, aber auch interessant. Das
lustige ist in Spanisch,</v>
also die Übersetzung ist immer sehr,
sehr literally. Das Interessante ist nur auf
Deutsch wurde nicht das wurde der Autor</v>
ausgeschrieben. Sam Hughes heißt er und nicht mit
seiner nom de plume, dem Thomä,</v>
geschrieben. Jetzt werde ich natürlich neugierig,
warum ausgerechnet im Deutschen,
der so so bloßgestellt wurde.</v>
Ich meine, Wikipedia ist,
das dürfte jetzt kein Geheimnis sein,
aber sieht man das auch?</v>
Aber sehr. Ja, also da bin ich. Da hast du mich
total dafür begeistert.</v>
Kommt, kommt auf meine To Read Liste.</v>
Arno: Das ist auch nett, weil die haben dann in dieser
Division eben auch Räume,</v>
in die sie reingehen. Und wenn sie rausgehen,
vergessen sie immer alles,
was in den Räumen war, also bewusst.</v>
Das ist so angelegt und dann müssen sie ja mit der
Gefahr umgehen, obwohl sie dann nichts mehr davon
wissen.</v>
Also solche Fragen werden dann halt.</v>
Eugen: Vom Gefühl her erinnert es mich so ein bisschen an
Control.</v>
Aber noch ein bisschen mehr Brain Twist.</v>
Arno: Ja, ja, der Gedanke ist nicht ganz falsch,
das stimmt.</v>
Und das zweite, was ich gelesen habe und noch
lese, ist die Dungeons Dungeon Crawler Reihe.</v>
Eugen: Der Titel ist so toll, ich bin so darauf gefreut.</v>
Also erzähl mir mehr von Dungeon Crawler Carl.</v>
Arno: Die sind von Sekunde. Die Bücher sind von Matt
Dinniman, einem amerikanischen Autoren,</v>
und sind ein sehr humorvoller,
ja, ein sehr humorvoller Science Fiction.</v>
Fantasyreihe, in der es darum geht,
dass eine außerirdische Rasse heimlich die Erde in
einen riesigen Dungeon umgebaut hat.</v>
Und auf einen Schlag war sie in Form einer Big
Brother artigen Show erstmal Milliarden Menschen
umbringt.</v>
Und die, die übrig bleiben,
haben dann die Auswahl.</v>
Sie können jetzt in den Dungeon reingehen und um
ihr Leben kämpfen.</v>
Die anderen bleiben oben und müssen gucken,
wie sie zurechtkommen. Und hier wird dann eben die
Geschichte vom besagten Dungeon Crawler erzählt,</v>
der mit seiner Katze Princess Donut in den in den
Dungeon reingeht.</v>
Die Katze entwickelt dann auch eine Persönlichkeit
und kann dann im Dungeon auch sprechen.</v>
Und ja, es ist sehr lustig,
weil sehr viel auch mit Dungeons und Dragons
verweisen,</v>
aber eben auch Computerspielverweisen usw hier
gespielt wird und das auch eine ganz große Rolle
spielt.</v>
Gleichzeitig kommt dann so ein bisschen
intergalaktische Politik mit rein und es ist ein
hanebüchener</v>
Eintopf aus unterschiedlichsten Erzählungen und
dabei immer mit sehr viel Humor erzählt.</v>
Aber es ist aber eben auch nicht ganz flach.</v>
Eugen: Muss man also liest es gerne,
weil ich meine, meine Einwände wären jetzt.</v>
Das klingt schon sehr krude,
so etwas, was mich natürlich begeistert auf die
Idee.</v>
Aber andererseits habe ich das Gefühl,
ich habe das schon so oft gelesen Außerirdische
kommen, machen irgendwelche hangarartigen Games</v>
und die Menschen dürfen dann da aussuchen.</v>
Mittlerweile auch von.</v>
Arno: Ich kann es wirklich empfehlen. Ich bin auch
mittlerweile, ich glaube im dritten oder vierten
Buch. Ach so.</v>
Eugen: Okay. Naja gut, das ist. Also ich habe sie auch
mehr auf die Liste gegeben. Ich werde mal
reinschauen.</v>
Arno: Der Aufbau der Reihe ist so,
also es gibt verschiedene Dungeons und jeder
Dungeon ist quasi ein Buch und es gibt glaube</v>
insgesamt 20 Dungeons, So wird das im Buch
erzählt, aber es hat noch niemand mehr als 13
geschafft.</v>
Eugen: 20 Bände sage ich nur 20 Bände.</v>
Arno: Ich glaube nicht, dass er so weit geht.</v>
Ich glaube eher, es läuft darauf hinaus,
so ein bisschen wie bei The Running Man das dann,</v>
dass er also ich weiß nicht,
ob es so eine.</v>
Eugen: Eine Querverbindung zum letzten podcast,
sehr schön.</v>
Arno: Dass er eine galaktische Revolution startet oder
so was.</v>
Das kann ich mir gut vorstellen.</v>
Eugen: Na dann soll er mal Meinen Segen hat er.</v>
Arno: Ja, sehr lustig jedenfalls. Kann ich empfehlen.</v>
Was hast du gelesen?</v>
Eugen: Ich überlege gerade. Wir haben heute.</v>
Wir waren ein bisschen atemlos bei der. Bei der
Antragserotik Machen wir die einfach kürzer und
nehmen uns jetzt noch 5 bis 7.</v>
Naja, am Ende sind sie zehn Minuten. Was ich
gelesen habe, das können wir ja ein bisschen
kürzer machen.</v>
Ähm, ist zum einen, äh. Woran ich gerade noch
lese, ist Madame Bovary von Gustave Flaubert.</v>
Weil man mein älterer Sohn das gerade in der
Schule lesen muss soll Für die Maturavorbereitung
schon.</v>
Und ich mir dachte. Also ich habe das jetzt schon
öfter gemacht das ein paar Bücher die er lesen
muss,</v>
ich dann auch nach ihm lese,
damit wir ein bisschen drüber reden können. Und
das ist ein netter Anstoß, einfach mal einen</v>
Klassiker sich anzuschauen. Und wie auch bei den
anderen Büchern bin ich eigentlich ganz,</v>
ganz begeistert, wie gut das Buch ist.</v>
Ich erinnere mich noch in meiner Schulzeit fand
ich die ganzen Klassiker unausstehlich,
aber jetzt irgendwie etwas älter.</v>
Ähm, mit mehr Lebenserfahrung machen die alle
plötzlich viel mehr Sinn.</v>
Und Madame Bovary ist erstens,
äh, also sehr arg, finde ich.</v>
Wie gut er diese Sehnsucht und auch ein bisschen,
ähm, also die auf der Langeweile oder auf der
Unzufriedenheit mit dem Leben basierenden</v>
Sehnsucht transportieren kann,
so dass sie wirklich, wirklich nachvollziehbar
wird für mich.</v>
Und zugleich wird es auch ein satirischer Blick
auf die ganze bürgerliche Gesellschaft in einem
Provinznest in Frankreich ist.</v>
Also eines meiner Lieblingskapitel war,
wie wie Emma sich jetzt gerade einbildet,</v>
dass sie sich in den Wie heißt der Rudolph,
glaube ich verliebt und er das ein bisschen
ausnutzt auch.</v>
Also der möchte einfach nur an die Wäsche. Sie
möchte eigentlich die große Rettung aus ihrem
Leben. Und das ist dann noch dieses wundervolle</v>
Spiel, weil da wird nicht sehr direktes
angesprochen, sondern man redet über Gefühle und
Sehnsucht und was geht im Leben und ob es das</v>
große Glück gibt. Und das wird dann immer gesagt,
man interlaced mit einem,</v>
mit einem Diskurs, also mit dem Vortrag eines
Abgeordneten, weil gerade auch eine Art Kirtag
oder Jahrmarkt ist in einem kleinen Ort.</v>
Und der hält dann eine große Rede über die
Bedeutung Bedeutung von der Leinenproduktion und
feiert die Kirche und die Bauern.</v>
Und das ist so klug zusammengemischt,
dass es, ähm, dass ich das einfach sehr,</v>
sehr genossen habe. Also das war das eine.</v>
Ich überlege gerade, ich muss kurz schauen,
was ich sonst für ein Buch,
von dem ich sehr begeistert war.</v>
Das war ein Rat von der Kathi bzw von einer
gemeinsamen Freundin Das ist.</v>
Kennst du den Podcast Rätsel des Unbewussten?</v>
Hast du von dem schon mal gehört? Der ist ja cool.</v>
Das ist also der Podcast von Cecile und Jakob
Müller Namen musste ich kurz wieder nachschauen.</v>
Zwei jungen Psychoanalytikerinnen. Der,
den ich mir auch teilweise angehört habe,</v>
sehr begeistert habe, weil ich mich halt auch mit
dem Thema viel beschäftige in letzter Zeit. Und
die haben ein Buch, in dem zwei Bücher</v>
geschrieben. Eines ist, glaube ich auch recht
rezent. Jetzt bin ich schon wie meine Eltern.
Titel finde ich persönlich eher abschreckend,</v>
weil das klingt so nach Ratschlag. Literatur ist
es eigentlich auch im weitesten Sinne.
Wahrscheinlich sollte ich einfach diesen dieses</v>
diese Arroganz ein bisschen abbauen. Ich finde ihn
trotzdem blöd, den Titel.</v>
Aber er ist super. Es geht eigentlich um Erziehung
und Erziehungsmuster.</v>
Es ist sehr historisch. Es ist eine autoritäre
Erziehung.</v>
Dann kommt die behavioristische und dann die
bedürfnisorientierte.</v>
Ich finde dann, von dem Namen bin ich noch nicht
ganz überzeugt. Und das ist so super beschrieben
mit Fallbeispielen und Entwicklungen,</v>
dass ich und vor allem habe ich extrem viel von
von der Erziehung meiner Eltern wiedergefunden,</v>
aber auch dem, wie ich erziehe,
weil halt das Große eben unbewusst geschieht.</v>
Also sehr, sehr kluges Buch. Ich habe furchtbar
viel daraus gelernt und teilweise auch so ein
bisschen erschreckende Selbsterkenntnis,</v>
muss ich sagen. Aber den Seelenstrip,
das mache ich jetzt hier nicht,
aber das kann ich allen wirklich sehr,</v>
sehr empfehlen. Das Buch ist. Also es ist auch
sprachlich sehr gut und sie sind einfach zwei
sehr,</v>
sehr kluge Menschen. Das merkt man auch an dem
Podcast, den ich auch allen empfehlen kann. Ja,</v>
sonst. Ich habe ja meine Liste da. Was habe ich
gelesen?</v>
Ja, das gute Buch über Ethik. Das war ein bisschen
anstrengend, wenn auch interessant.</v>
Ein Buch, das war endlich mal was ganz Dezentes.</v>
Das 20 25 erschienen The House and Buzzard bei
ein.</v>
Es könnte vom Setting so ein grandioser Thriller
sein.</v>
Also da geht es um ein Haus an der Ostküste,
ich glaube in New Jersey noch.</v>
Und so ein Freundes Freundesgruppe,
die dort jeden Sommer ist und dann verschwindet.</v>
Einer der Freunde und das Setting ist super. Die
Stimmung ist wundervoll aufgebaut und es kommt
sehr viel Mystery rein,</v>
also auch Erzählungen. Sie kommen drauf,
dass das eigentlich auch so Spiritualisten und
Großtanten waren,</v>
die es gebaut waren. Und es ist aber sehr klug
gemacht. Also nicht so mit dem Holzhammer,
sondern dann gibt es eine merkwürdige</v>
Bibliothekarin, die eine Seance dort hält und dann
kommt eine, ähm, eine Frau plötzlich mit einer
Spiegel,</v>
die niemand kannte. Die,
die angeblich die Geliebte von dem ist,
der verschwunden ist. Also das ist wirklich super</v>
gemacht. Das ist so super enttäuschend,
weil das Ende ist genau das,
was ich mir noch dachte nach Seite 15 oder so</v>
gedacht habe, was das Ende sein wird und das ist
platt.</v>
Es ist ein plattes, plattes Ende.</v>
Arno: Das heißt, man sollte Bücher nie zu Ende lesen.</v>
Eugen: Man muss jedes Buch zu Ende lesen. Ich glaube,
ich habe erst ein Buch noch nicht zu Ende gelesen.
Nein.</v>
Ich bin nur enttäuscht. Ich bin einfach nur
enttäuscht von diesem Buch hätte so gut werden
können.</v>
Ich finde, man muss jedem Buch eine Chance geben,
denn es gab viele, die dann auch in den letzten
Seiten es rumgerissen haben,</v>
oder? Ich finde auch alles als aus Höflichkeit Den
Autorinnen gegenüber lese ich wirklich alles zu
Ende,</v>
versuche auch jeden Film zu Ende zu schauen und
jedes Spiel zu Ende zu spielen.</v>
Das wird mühsam.</v>
Arno: Teilweise ist ja dann auch schade,
wenn man weiß, die hatten quasi sozusagen die
literarische Intelligenz und haben es dann aber</v>
irgendwie waren vielleicht am Ende dann ein
bisschen bequem.</v>
Ich kenne das Ende nicht.</v>
Eugen: Ja, ich glaube, er ist einfach nicht so,
der Autor ist nicht so klug wie er.</v>
Dann dachte ich, ich hatte gehofft,
dass er ein bisschen in die Richtung geht von der
erste Sex on the House und Hill und</v>
We All live. Wie gesagt,
ich müsste schauen.</v>
Das sind. Die sind die besten Bücher,
die ich gelesen habe.</v>
Also Haus und Hill ist ja sehr oft auch verfilmt
worden, auch zuletzt in einer netten Serie,</v>
die heißt Sex. Ich google mal kurz. Magst du von
Filmen und Serien erzählen?</v>
Arno: Ja, ich kann kurz erzählen. Ich habe die Serie
Berlin: Die Dame mit dem Hermelin geschaut.</v>
Das ist ein Ableger von Casa de Papel,
also Haus des Geldes.</v>
Eugen: Okay.</v>
Arno: Und die zweite Staffel aus dieser Berlin Reihe.</v>
Also, Berlin war ein Charakter im Haus des Geldes.</v>
Eugen: Okay.</v>
Arno: Ich habe das. Ich kann nur sagen,
das war sehr unterhaltsam.</v>
Also es ist eine Mischung aus Heist Movie und
Telenovela, kann man sagen.</v>
Eugen: Na cool, das ist mal was anderes. Nein.</v>
Arno: Also dieses ganz klassische Telenovela,
wirklich völlig over the top.</v>
Romantische Geschichten erzählen und
Enttäuschungen hier und Verrat da usw.</v>
Und auf der anderen Seite dann diese,
diese Geschichten, die auch ganz klassisch sind
und vom Plan bis zur Durchführung.</v>
Aber auch diese ganzen Wendungen und Drehungen,
die so was dann gerne mal hat.</v>
Das Ganze erzählt die Geschichte eben von Berlin,
der sich vornimmt, eigentlich aus reiner
Antipathie,</v>
gegen den, ich glaube Herzog von Malaga,
bei ihm einzusteigen und diesen Herzog,</v>
der dunkle Geschäfte am Laufen hat und Schwarzgeld
und was weiß ich den komplett auszunehmen,</v>
einfach weil er ihn nicht leiden kann. Letztlich,
weil er genauso ist wie er selber.</v>
Eugen: A bissi das Ding Geschichte Aber cool,
ich habe dich liebe so heiß Geschichten sehr
irgendwie.</v>
Arno: Kann man kann man empfehlen also die man man
braucht eine gewisse Schmerzgrenze,</v>
was eben diese Telenovela Anteile angeht.</v>
Eugen: Aber mit Telenovelas im ORF aufgewachsen.</v>
Ich glaube, ich halte das sehr gut aus.</v>
Arno: Ja, ich kann mich auch dunkel erinnern.</v>
Ich kann mich aber nicht mehr an die Titel von
diesen Dingern erinnern.</v>
Eugen: Die Sklavin Isaura. Die Sklavin Isaura war einer.</v>
Ich glaube, es gab drei Telenovelas im ORF,
die ich mitverfolgt habe,
damals in den 80er Jahren.</v>
Viel zu jung, hab nichts mitbekommen,
aber als Sklavin. Isaura war super spannend,
weil es so viel Pathos und so viel Weichzeichner</v>
und ich habe das Ganze irgendwie nur rosa und
Purpur und Sonnenuntergänge bis zum geht nicht
mehr.</v>
Das ist.</v>
Arno: Ja so ist das ja auch.</v>
Eugen: Cool. Was ich noch erzählen kann,
ist ich überlege gerade.</v>
Also in letzter Zeit haben wir auch viel mit dem
Buben, ein bisschen uns auch durch Kanon
durchgearbeitet.</v>
Die oberen 10.000 finde ich sehr viel besser
gealtert, als ich dachte. Habe ich irrsinnig
gelacht.</v>
Dann haben wir mit dem älteren Paten eins und zwei
geschaut, wo ich mir auch dachte Wow,</v>
das ist auch noch mal viel besser,
als ich es in Erinnerung hatte. Ähm,
aber wofür ich mehr Werbung gern machen würde,</v>
ist die Serie Wladimir. Die ist auf Netflix.</v>
Gerade gibt's. Der grandiosen Rachel Weiß und ich
vergesse immer seinen Namen.</v>
Ich muss kurz googeln. Die Schauspielerinnen sind
schon mal ein Wahnsinn.</v>
Die sind ganz toll. Und Wladimir hat nichts mit
Putin zu tun, sondern es geht um.</v>
Vielleicht hat uns auch deshalb so angesprochen,
die Kati und mich, weil es uns angeschaut hat.</v>
Es geht um ein Wissenschaftlerehepaar.</v>
Beziehungsweise eigentlich Dozentin. Ein Ehepaar
an der Ostküste.</v>
Auch an einer Kunsthochschule. An einer
Kunsthochschule.</v>
Ich glaube, es sind beide für Literatur
Professorinnen.</v>
Und es fängt damit an, dass er. Und jetzt muss ich
nur kurz schauen, wie er heißt,</v>
weil er ist diese großartige,
wunderschöne, silberhaarige Mann aus Mad Men.</v>
Arno: John Hamm?</v>
Eugen: Nein, nein, das ist der nicht-Silberhaarige,
sondern der andere. Der. Der,
der schon früher ein Chef war. Also ja, ich weiß,</v>
wie er aussieht, aber. Aber du wirst den Namen
auch nicht wissen, oder? Das ist der Slattery.</v>
Heißt er. Ich wollte nur seinen Namen nennen,
weil ich.</v>
Also die zwei. Genau. Es stellt sich dann heraus,
dass viele Studentinnen von ihm ihn jetzt einen
Prozess machen,</v>
weil er Affären mit ihnen hatte. Wobei,
Prozess ist nicht ganz klar.</v>
Es geht, glaube ich, eher um ein internes
Verfahren, weil an sich das ja nichts Kriminelles
ist.</v>
Aber halt die Frage ist,
ob er da irgendwie Macht ausgenutzt hat und so und
das Ganze wird publik und wird auch für die</v>
Protagonistin der Name übrigens nie genannt wird.</v>
Was ich auch super spannend finde,
weil man sich so mit ihr identifizieren soll,</v>
glaube ich, die sonst so eine propere,
aber auch zugleich sehr coole Künstlerin und
Autorin,</v>
die aber lange nichts geschrieben hat. Und in der
Zeit entdeckt sie dann Wladimir,</v>
das ist ein neuer Literaturprofessor,
ein junger, und sie hat die ganze Zeit erotische
Fantasien von ihm und man hat auch die ganze Zeit</v>
einen sehr female gaze auf ihn. Es ist sehr
lustig, aber sein Körper wird sehr objektifiziert
die ganze Zeit.</v>
Ähm, sie hat durchgehend irgendwelche erotischen
Fantasien von ihm und das steuert ein bisschen auf
eine kleine Katastrophe oder auf ein großes</v>
Platzen des Knotens in fünf oder sechs Folgen.</v>
Wundervolles Drehbuch. Sehr,
sehr gute Dialoge.</v>
Und halt auch eine. Es ist eine sehr kluge Serie
und es gibt auch sehr viele Wendungen,</v>
weil sie dann auch kämpfen muss. Teilweise mit
einem jungen Studentinnen,
von deren Lebenswelt sie immer weiter weg ist,</v>
obwohl sie eigentlich eine sehr coole Person war,
die auch immer sehr eng war mit ihren
Studentinnen. Und einer meiner Lieblingsszenen ist</v>
wie die Sie redet zuerst nie über die Affären
ihres Mannes, die und es stellt sich heraus,</v>
sie hatten eine offene Beziehung. Also
tatsächlich. Ethisch hatte es gar nicht so viel
falsch gemacht,</v>
weil sie wusste es davon. Er hat alle immer
gefragt. Er hat jetzt niemand irgendwie
ausgenutzt, gezwungen. Er hat keine besseren Noten</v>
dafür gegeben. Natürlich hat man das hierarchische
Gefälle und das wird auch so ein bisschen
ausverhandelt, weil die neuen Studentinnen finden</v>
es zuerst alles noch furchtbar und das geht gar
nicht und schrecklich. Und sie als Frau wurde
ausgenutzt.</v>
Und dann irgendwann macht sie halt publik,
dass sie eine offene Beziehung hatten.</v>
Das kapieren Sie zuerst nicht ganz,
dann übersetzt sie es in neue Worte. Also eine
polyamore Beziehung.</v>
Dann findet sie es plötzlich cool und interessant.
Und da wird auch ein bisschen hinterfragt,
wie sich die. Wahrnehmungen einfach verändern.</v>
Und vor allem wird hinterfragt,
wenn man so eindeutige Meinungen gleich hat zu
etwas.</v>
Also es ist bis zum Ende. Ich meine,
er wird jetzt nie das große Sympath.</v>
Er ist halt ein viel anderer. Auf jeden Fall.</v>
Er ist schon sehr sympathisch. Er ist auch nie
lieblos, er ist immer nett zu allen.</v>
Aber natürlich hat er auch ein bisschen eine
hierarchische Position ausgenutzt. Aber was die
Mutter als seine Frau dann irgendwann</v>
thematisiert, ist, dass er dass viele seiner
Studentinnen auch besonders attraktiv fanden.</v>
Halt diese diese Machtposition. Ähm,
es gibt jetzt keine eindeutige Antwort darauf,</v>
aber ich fand das sehr erfrischend,
mal so etwas zu sehen, das jetzt nicht so
versucht, ganz eindeutig eindeutige Bilder</v>
wiederzugeben und es ist ein bisschen arg die
letzte Folge.</v>
Aber es ist auch, muss ich sagen,
ein sehr, sehr lustiges Ende.</v>
Also kann ich empfehlen.</v>
Arno: Ja, Wladimir, ne?</v>
Eugen: Es gibt da noch viel mehr Personen. Sie haben eine
eine queere Tochter, die auch immer wieder
Beziehungsprobleme hat,</v>
die reinkommt, die ich auch sehr,
sehr sympathisch fand.</v>
Dann Die anderen Kolleginnen an der Hochschule
sind auch grandiose Figuren.</v>
Es sind. Es wird ausgenutzt,
Gestohlen Ein bisschen, aber nie übertrieben.</v>
Also es ist irgendwie sehr. Ich konnte sehr zu dem
ganzen.</v>
Gut, jetzt haben wir viel,
viel, viel gelesen, viel gesehen,
viel gespielt.</v>
Das ist eigentlich auch mal nett,
weil ich finde, dass es fast zu kurz gekommen in
den letzten Folgen. Ich würde jetzt sagen, wir</v>
machen eine ganz kurze Antragserotik.</v>
Was meinst du, Arno?</v>
Arno: Ja, Antragserotik.</v>
Eugen: Wir haben. Möchtest du beginnen oder soll ich?</v>
Arno: Ja. Also, ich. Meine, ohne Frage.</v>
Eugen: Du kannst nicht die ja auf eine oder-Frage
antworten.</v>
Arno: Ich beginne.</v>
Eugen: Ja.</v>
Arno: Ja, ich komme. Ich beginne. Ich möchte mit Rekurs
auf das letztem.</v>
Was? Das letzte Mal. Das vorletzte Mal.</v>
Eugen: Weiter. Ich google in unseren.</v>
Arno: Wir hatten darüber gesprochen,
dass ich einen Antrag eingereicht habe mit
Michaela Clark von der HHU Düsseldorf.</v>
Eugen: Heinrich Heine Universität.</v>
Arno: Richtig, mit dem Kurztitel Insight/Inside.</v>
Da geht es dann um Darstellungen des Körperinneren
in Medizin und Popkultur.</v>
Und dieser Antrag ist tatsächlich positiv bewertet
und wir können im nächsten Jahr,</v>
im April in Düsseldorf dazu eine kleine Tagung
abhalten.</v>
Wir haben noch ein bisschen. Ein bisschen
Finanzierung.</v>
Wir wollten.</v>
Eugen: Nur. Na ja.</v>
Arno: Es fehlen noch so. Wenige 1.000 €. Aber der große
Batzen wurde großzügigerweise übernommen.</v>
Eugen: Okay. Das sind jetzt schon mal Good News.</v>
Und es wird eine Konferenz.</v>
Arno: Ja, das wird eine Konferenz. Zwei Tage.</v>
Wir haben ein wunderschönes Rahmenprogramm mit.</v>
Seit letztes Mal auch schon mit. Einerseits.</v>
Mit. Mit einer Special Effects Frau,
die uns zeigt, wie man ordentlich Gedärme spritzen
lässt.</v>
Hoffe ich. Also meine Vorstellung,
dass wir nachher alle.</v>
Ihr müsst euch vorstellen,
wie glücklich der Arno gerade ausgesehen,
als er diesen Satz gesagt hat.</v>
Und ich habe auch sehr lächeln müssen.</v>
Es war ein schöner Moment.</v>
Eugen: Und das andere ist wir haben als Keynote Jörg
Buttgereit, der ja auch mit.</v>
Horrorfilmen vor allem Ende der 80er,
Anfang der 90er relativ bekannt geworden ist und
der hoffentlich sehr viel Praktisches und</v>
Theoretisches dazu sagen kann. Da bin ich auch
sehr gespannt.</v>
Und dann hoffentlich. Wir haben einige Einladungen
und werden aber auch noch ein bisschen auffüllen
mit einem Call for Papers.</v>
Wenn der dann kommt, ist jeder Beitrag Du gibst
Bescheid.</v>
Auf jeden Fall. Und bei dir?</v>
Arno: Ich kann anschließen, auch mit. Das sind ja jetzt
Liebeskinder unserer unserer Forschung.</v>
Das machen wir. Andererseits was bei mir war Ich
versuche jetzt gerade die Folge rauszufinden,</v>
wo wir den Call for Papers beworben haben,
weil ja die Idee, eine Ideengeschichte zur Welt
des Schwarzen Auges zu machen.</v>
Und das mache ich mit der Lena Falkenhagen
irgendwann letzten Frühherbst war das.</v>
Und wir haben einen Call for Papers rausgeschickt.
Wir haben Einreichungen bekommen,</v>
Ähm. Und das Lustige ist die die Menge war gut,
muss ich sagen.</v>
Also ich muss jetzt mal überlegen. Ich glaube von
acht neun Personen.</v>
Ich habe jetzt nicht mit mehr gerechnet bei so
einem konkreten Thema. Es war so,
dass wirklich jeder Vorschlag gut war.</v>
Wir haben alle gebeten, mehrere Vorschläge zu
machen. Das große Problem,
das wir haben,</v>
ist, dass wir dann herausgefunden haben,
dass eigentlich bei sehr vielen zwei Vorschläge
sehr gut wären.</v>
Jetzt haben wir ein paar,
die halt mehrere Vorschläge gemacht haben,
wo es halt auch Sinn macht,</v>
damit das Thema weiter gefächert ist.</v>
Gefragt, ob sie nicht zwei Themen machen können.
Das hat bis jetzt noch niemand abgesagt.</v>
Ich glaube, das ist so ein Band,
der wird alle sehr glücklich machen.</v>
Aber. Was ich gerade versuche auch zu lernen,
wie wir das kommunizieren.</v>
Es ist er funktioniert halt nicht nach den
klassischen Regeln mit harten Deadlines,</v>
weil es ist einfach ein Ding,
das man auf der Seite macht.</v>
Das heißt, das, was wir sowieso immer machen,
auch wenn wir gebeten werden,</v>
wir machen es in letzter Minute,
wir schreiben sie irgendwann und die Deadlines
werden eh ein bisschen ignoriert, sind aber so das</v>
Rahmenwerk. Aber da kann man noch so tun,
dass das institutionell,
das finanziert.</v>
Das ist wirklich etwas an der Seite. Versuchen wir
mal auch zu sagen, wann es sich ausgeht.</v>
Für euch, Für uns? Ähm, ein Verlag hat Interesse
gezeigt.</v>
Das nächste wäre dann, sobald wir das mal alles
versammelt haben und die Zusagen haben,</v>
da nach Finanzierung Ausschau zu halten,
wie wir das finanzieren wollen.</v>
Ich bin da vorsichtig optimistisch. Also es wird
auf jeden Fall passieren und stattfinden.</v>
Das Buch ähm, ich würde frühestens 2027 damit
rechnen, eventuell auch erst 2028.</v>
Dafür sind es wirklich, wirklich schöne
Vorschläge.</v>
Nicht so lange. Ich meine,
es gibt auch Sammelbände,
die brauchen sieben Jahre.</v>
Eugen: Meinst du das, was wahr ist? Es liegt nur so nah
wie.</v>
Was? Was?</v>
Arno: Ich glaube, du weißt, was ich meine. Wir müssen
hier.</v>
Eugen: Ein Paper, dass wir Beide,
also... Ich habe es total vergessen.</v>
Wir haben. Wir haben Rückmeldung bekommen,
sondern Paper, Arne und ich,
das wir gemeinsam geschrieben haben. Und ich</v>
konnte mich beim besten Willen nicht daran
erinnern.</v>
Ich habe es dann gelesen und dachte mir ja,
dass das eindeutig von uns ist.</v>
Mein Mann erkennt uns unsere Ideen. Teilweise war
ich auch wieder positiv überrascht,</v>
was für schöne Ideen wir haben. Also von dir sind
eindeutig die Chronotopien.</v>
Das war die Chronotopien Phase von Arno,
die ich sehr, sehr, sehr geschätzt habe.</v>
Die solltest du wieder rausholen. Ähm,
aber ja, das sind sieben Jahre,
oder?</v>
Das ist so.</v>
Arno: Ja. Am Ende werden es sieben Jahre sein,
schätze ich.</v>
Eugen: Das war dann im zweiten oder dritten Jahr unserer
Beziehung.</v>
Arno, Dass wir das gemacht haben.</v>
Arno: Ja.</v>
Eugen: Und jetzt? Jetzt wird es wahr. Es gibt ja auch
noch diesen englischsprachigen Text von uns,</v>
der jetzt auch nach längerer Zeit rauskommt. Es
gab einen Public History Text,</v>
bei dem ich das besonders brutal fand,
weil der war dann auch, glaube ich,
fünf sechs Jahre im Entstehen und war nachher.</v>
Die Beispiele, die wir genutzt haben,
waren jetzt nicht mehr tagesaktuell.</v>
Ich meine, zum Glück sind wir Historiker,
Aber Ja, das habe ich mich ein bisschen verirrt.</v>
Ich wollte noch sagen, aber es wird ein
wunderschöner Band werden.</v>
Auch ich möchte noch keine Namen nennen,
aber es werden auch Autorinnen vom schwarzen Auge
mitarbeiten und Essays beitragen.</v>
Was ich sehr cool finde,
habe ich auch ein bisschen so ein Fanboy Moment,
einen kleinen. Die Themen sind wirklich so klug.</v>
Ist ja schon ein Artikel. Vorschlag war das lange
Mittelalter im schwarzen Auge.</v>
Sehr schön. Einer ist zu. Ähm. Ähm. Das magische
Kapital.</v>
Borbarad als Marx Figur. Was ich mir auch dachte,
das hat mir die Augen geöffnet,</v>
dass es tatsächlich ziemlich ziemlich in die
Richtung.</v>
Überhaupt diese Frage, warum alles,
was Revolte gegen das Establishment ist,</v>
im schwarzen Auge immer negativ konnotiert wird.</v>
Oder meistens. Ähm, ja. Also ich freue mich sehr
darauf.</v>
Es wird nur halt, es kann eventuell länger dauern.</v>
Arno: Wie viele Texte sind es und sind die dann auch ein
bisschen kürzer, wenn es ganz viele sind,</v>
oder?</v>
Eugen: Das ist so der nächste Schritt,
Das wurden wir jetzt gefragt. Darauf müssen wir
uns jetzt einigen. Wir haben tatsächlich auf einer</v>
Longlist 2000 Einträge.</v>
Arno: Ja.</v>
Eugen: Ja, müssen wir jetzt schauen. Das sind so ein paar
vorsichtige Zusagen.</v>
Martin Kliegel Wink, Wink. Nudge hat jetzt Nihat
mittlerweile glaube ich,
sogar schon offiziell zugesagt.</v>
Das sind aber auch viele doppelt drinnen mit
zweite Es haben noch nicht alle zugesagt,
dass sie zwei machen können oder wollen und sich</v>
das auch irgendwie ausgeht. Ich bin für.</v>
Ich bin immer für kurze Texte. Also so in
Buchseiten habe ich es gern,
wenn es zwischen zwölf und 15 Seiten sind und</v>
nicht länger schön.</v>
Arno: Hört sich voll gut an, ich bin sehr,
sehr gespannt.</v>
Eugen: Das ist also wir haben ja geschickt eine Liste von
was wir gerne hätten, also so ein bisschen in der
Ideengeschichte alles abgedeckt wird.</v>
Also Kulturen, Krieg, Religion,
Länder, Familie, Heldentum,
Arbeit, Wirtschaft,</v>
Wissenschaft, Kunst usw. Es ist nicht alles
abgedeckt, aber ziemlich viel muss ich sagen.</v>
Also ich glaube, was wir jetzt nicht so drin haben
ist Kultur.</v>
Wobei wir haben einen ein Paper zu Sport,
da haben wir das eigentlich auch ein bisschen
drinnen? Zu Familie haben wir jetzt,</v>
glaube ich, nichts. Und zu Arbeit? Das sind
Sachen, die wir dann vielleicht einfach auch
selbst abdecken. Gut,</v>
ich, ich, wir sind. Wir haben es nicht geschafft
unter einer Stunde. Aber ich meine,
wir hatten auch einen kurzen Aussetzer. Wlan Nicht</v>
mal ansatzweise. Die 90 sind die nächsten 60.</v>
Ich würde trotzdem vorschlagen,
dass wir hier den Sack zumachen und eintüten wie
im Norden sagt.</v>
Oder im Nordwesten im Norden.</v>
Arno: Du müsstest wahrscheinlich eher sagen im Westen.</v>
Eugen: Ja, es stimmt. Ich vergesse immer,
ich bin ja einfach nur der der Osteuropäer hier.
Also wir sagen das nicht,</v>
wir machen das Sackerl zu sagen Wir auch nicht.</v>
Normalerweise, ich weiß nicht,
was sagt man hier, wenn man fertig ist? Passt,
passt, passt.</v>
Man ist auch wieder sehr bajuwarisch,
aber es ist sich wieder mal ausgegangen.</v>
Jetzt habe ich einen Austritt eingebaut. Perfekt.</v>
Es war eine große Freude. Du unterbrichst mich,
falls noch irgendwas ganz,</v>
ganz Wichtiges ist, was wir unbedingt unterbringen
müssen, weil ansonsten schließen wir ab mit
unserem.</v>
Ähm, ich habe nicht nachgezählt,
den wievielten Podcast?</v>
Der eine große Freude war. Ich glaube auch,
was mich daran erinnert,
dass ich den letzten Podcast noch auf dem Blog</v>
verlinken kann, damit wir den auch drinnen haben.
Arno Vielen Dank!</v>
Arno: Vielen Dank!</v>
Eugen: Wir sehen einander wieder und dann sprechen wir
einander.</v>
Arno: Ich war jetzt erstmal in Urlaub und mach das.</v>
Eugen: Wo fährst du auf Urlaub? Kannst du das sagen oder
folgen dir dann die die Fanmassen?</v>
Arno: Ja, bis der Podcast erscheint,
bin ich.</v>
Wahrscheinlich ist es zu spät.</v>
Eugen: Ich werde eine Bootleg Version jetzt publizieren.
Ich habe.</v>
Arno: Wir fahren tatsächlich zum Ersten Mal nach
Südfrankreich.</v>
Eugen: Cool. Aber das macht total. Ich werde dich dazu
befragen, weil ich möchte mit meiner Familie im
im.</v>
Im Sommer, im August nach an die Atlantikküste.</v>
Ich weiß nicht. Macht sie im Mittelmeer oder
Atlantik, Mittelmeer, Mittelmeer.</v>
Okay, dann tauschen wir einfach nach Erfahrungen
aus.</v>
Arno: Ich wollte gerade sagen,
wir können trotzdem einfach drüber sprechen.</v>
Eugen: Cool. Also dann viel Spaß in Saint Tropez Und und
kann.</v>
Arno: Genau.</v>
Eugen: Filmfestival knapp verpasst. Aber die die Stars
sind dort, um auf dich zu warten.</v>
Es läuft noch daneben. Das heißt,
sie haben nur auf dich gewartet.</v>
Arno: Weiß man nicht, ob man da hin will.</v>
Eugen: Aber auf jeden Fall naturellement. Na dann,
bon voyage.</v>
Und deiner? A la prochaine. Tschüss.</v>
Intro/Outro: Bitte schön. Bitte schön.</v>
Sandra!</v>
Oh!</v>
Eugen
00:00:36
Arno
00:00:37
Eugen
00:00:40
Arno
00:00:49
Eugen
00:00:58
Arno
00:01:32
Eugen
00:01:35
Arno
00:02:10
Eugen
00:02:11
Arno
00:02:15
Eugen
00:02:19
Arno
00:02:20
Eugen
00:02:25
Arno
00:02:29
Eugen
00:02:31
Arno
00:02:56
Eugen
00:03:31
Arno
00:03:47
Eugen
00:03:57
Arno
00:04:50
Eugen
00:04:56
Arno
00:05:06
Eugen
00:05:09
Arno
00:05:14
Eugen
00:05:16
Arno
00:05:21
Eugen
00:05:25
Arno
00:05:54
Eugen
00:05:57
Arno
00:06:09
Eugen
00:06:12
Arno
00:06:41
Eugen
00:06:48
Arno
00:06:56
Eugen
00:06:57
Arno
00:09:48
Eugen
00:10:16
Arno
00:10:20
Eugen
00:11:12
Arno
00:11:13
Eugen
00:12:16
Arno
00:12:48
Eugen
00:14:39
Arno
00:14:41
Eugen
00:15:04
Arno
00:15:12
Eugen
00:15:43
Arno
00:16:26
Eugen
00:16:37
Arno
00:17:12
Eugen
00:17:16
Arno
00:17:20
Eugen
00:18:00
Arno
00:18:02
Eugen
00:18:31
Arno
00:18:32
Eugen
00:18:33
Arno
00:18:38
Eugen
00:18:39
Arno
00:18:58
Eugen
00:18:58
Arno
00:19:01
Eugen
00:19:43
Arno
00:19:43
Eugen
00:19:54
Arno
00:19:56
Eugen
00:19:58
Arno
00:20:42
Eugen
00:20:46
Arno
00:20:48
Eugen
00:21:02
Arno
00:22:03
Eugen
00:22:31
Arno
00:22:36
Eugen
00:23:47
Arno
00:24:48
Eugen
00:24:52
Arno
00:25:50
Eugen
00:25:52
Arno
00:26:14
Eugen
00:26:27
Arno
00:26:30
Eugen
00:26:32
Arno
00:26:52
Eugen
00:27:11
Arno
00:27:33
Eugen
00:27:36
Arno
00:27:49
Eugen
00:27:56
Arno
00:28:01
Eugen
00:28:14
Arno
00:28:17
Eugen
00:28:19
Arno
00:28:49
Eugen
00:29:23
Arno
00:29:24
Eugen
00:30:04
Arno
00:30:26
Eugen
00:30:27
Arno
00:30:46
Eugen
00:30:58
Arno
00:31:00
Eugen
00:31:28
Arno
00:31:46
Eugen
00:31:52
Arno
00:32:04
Eugen
00:32:11
Arno
00:32:24
Eugen
00:32:31
Arno
00:33:16
Eugen
00:33:18
Arno
00:33:52
Eugen
00:34:01
Arno
00:37:27
Eugen
00:37:32
Arno
00:38:13
Eugen
00:38:27
Arno
00:38:52
Eugen
00:39:11
Arno
00:39:53
Eugen
00:40:01
Arno
00:41:15
Eugen
00:41:21
Arno
00:41:43
Eugen
00:41:52
Arno
00:42:15
Eugen
00:42:38
Arno
00:42:38
Eugen
00:44:31
Arno
00:44:42
Eugen
00:44:45
Arno
00:45:25
Eugen
00:45:42
Arno
00:45:48
Eugen
00:46:00
Arno
00:46:06
Eugen
00:47:49
Arno
00:48:09
Eugen
00:48:14
Arno
00:48:18
Eugen
00:48:36
Arno
00:48:39
Eugen
00:48:50
Arno
00:48:52
Eugen
00:48:56
Arno
00:48:59
Eugen
00:49:03
Arno
00:54:13
Eugen
00:54:18
Arno
00:54:43
Eugen
00:54:54
Arno
00:55:29
Eugen
00:55:40
Arno
00:55:41
Eugen
00:55:50
Arno
00:55:51
Eugen
00:56:01
Arno
00:56:04
Eugen
00:56:54
Arno
00:57:02
Eugen
00:57:11
Arno
00:57:16
Eugen
00:57:21
Arno
00:57:44
Eugen
00:57:46
Arno
00:59:00
Eugen
00:59:01
Arno
01:02:19
Eugen
01:02:21
Arno
01:03:03
Eugen
01:03:06
Arno
01:03:10
Eugen
01:03:13
Arno
01:03:16
Eugen
01:03:17
Arno
01:03:17
Eugen
01:03:28
Arno
01:03:31
Eugen
01:03:42
Arno
01:03:45
Eugen
01:04:14
Arno
01:04:15
Eugen
01:04:23
Arno
01:04:27
Eugen
01:04:57
Arno
01:05:31
Eugen
01:07:46
Arno
01:07:51
Eugen
01:07:55
Arno
01:08:31
Eugen
01:08:35
Arno
01:08:39
Eugen
01:08:39
Arno
01:09:52
Eugen
01:09:56
Arno
01:10:04
Eugen
01:10:05
Arno
01:10:32
Eugen
01:10:36
Arno
01:11:27
Eugen
01:11:29
Arno
01:12:09
Eugen
01:12:09
Arno
01:12:13
Eugen
01:12:16
Arno
01:12:20
Eugen
01:12:26
Arno
01:12:28
Eugen
01:12:32
Arno
01:12:49
Eugen
01:12:52
Arno
01:12:56
Eugen
01:12:57
Arno
01:13:06
Eugen
01:13:07
Intro/Outro
01:13:24